Arbeitszeiten der Ärzte und Psychotherapeuten

1,14 Millionen Stunden ohne Bezahlung im letzten Quartal

Benennung Datenschutzbeauftragter: Praxisinhaber sind mitzuzählen

2. Juli 2018 - Die Landesdatenschutzbehörden haben gemeinsam beschlossen, dass auch die Praxisinhaber bei der Ermittlung der 10 Personengrenze zur Benennungspflicht eines Datenschutzbeauftragten mitzuzählen ist. Die bisherige Aussage der KVN, dass die Praxisinhaber als Verantwortliche selbst nicht mitgezählt werden müssen, kann daher nicht mehr aufrecht erhalten bleiben. Damit dürfte eine Vielzahl von Praxen unter die Benennungspflicht eines Datenschutzbeauftragten gem. § 38 BDSG fallen.
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Budgetierung der Honorare jetzt abschaffen

25. Juni 2018 - Die Delegierten der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) haben am Samstag auf einer Klausurtagung in Hildesheim ausdrücklich die aktuellen politischen Bestrebungen unterstützt, die Budgetierung der kassenärztlichen Honorare zu beenden. In einer einstimmig beschlossenen Resolution der niedersächsischen Vertreter der Kassenärzte und Kassenpsychotherapeuten heißt es wörtlich: "Die Obergrenze der Honorare für Kassenpatienten stellt eines der wesentlichen Niederlassungshemmnisse dar und verschlechtert die ohnehin in absehbarer Zeit kollabierende flächendeckende medizinische Versorgung der Patienten zusätzlich. Die Budgetierung muss angesichts hoher finanzieller Rücklagen der Krankenkassen sofort beendet werden. Die von der Bundesregierung geforderte Ausweitung der Sprechstundenzeiten ist nicht akzeptabel, solange die Budgetierung er Honorare nicht abgeschafft wird."
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Vorsicht Telefonbetrug: KV-Anrufe sind eine Fälschung

11. Juni 2018 - In einigen Arztpraxen außerhalb Niedersachsen ist es in den vergangenen Tagen zu Anrufen von vermeintlichen Support-Mitarbeitern von Kassenärztlichen Vereinigungen gekommen. Die Anrufer verlangen von den Praxismitarbeitern eine sogenannte Teamviewer-Session zu öffnen und die Erteilung von Administratorenechten auf den Servern der Praxis einzuräumen. Dies sei notwendig, um die neue Telematik Infrastruktur zu installieren.
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KVN kritisiert Pläne für ein Gesetz zur Heimversorgung

Verlust der Freiberuflichkeit des Arztberufs und der freien Arztwahl für Heimbewohner

25. Mai 2018 - Der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Dr. Jörg Berling, hat heute in Hannover das aktuelle Eckpunktepapier "Heimversorgung" von Gesundheitsminister Jens Spahn scharf kritisiert. "Die ärztliche Versorgung von Patienten in Alten- und Pflegeheimen ist eine Herausforderung, der sich viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte mit vollem Einsatz stellen. Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren immer wieder in die vertrauensvolle Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzten und Heimen eingegriffen", so Berling.
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Die Gesundheitskarte und die Installation der Telematik-Infrastruktur erinnern an den Bau des Berliner Flughafens

Wachsende Unsicherheit bei Ärzten und Psychotherapeuten

14. Mai 2018 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat heute in Hannover die Einführung der Telematik-Infrastruktur (TI) in Arzt- und Psychotherapeutenpraxen scharf kritisiert. "Jeden Tag wird zum Thema TI-Rollout eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Die Unsicherheit bei den Ärzten und Psychotherapeuten wächst von Tag zu Tag. Dieser Zustand ist aus unserer Sicht unerträglich. Die elektronische Gesundheitskarte und die Installation der Telematik-Infrastruktur erinnern an den Bau des Berliner Flughafens", sagte der KVN-Vorstandsvorsitzende, Mark Barjenbruch.
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Telematikinfrastruktur: Aktuelle Informationen

9. Mai 2018 - KVen und Praxen wollen die Vorteile der Digitalisierung für die Patientenversorgung nutzen. Die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur droht aber zu stocken, weil der GKV-Spitzenverband nicht bereit ist, ab Juli eine kostendeckende Finanzierungspauschale zu garantieren. Viele Praxen wollen bestellen und können nicht, weil die Finanzierung nicht gesichert ist.
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Schlaganfall: Warnsignale rechtzeitig erkennen

10. Mai: Tag gegen den Schlaganfall

8. Mai 2018 - "Jedes Jahr erleiden etwa 25.000 Menschen in Niedersachsen einen Schlaganfall. Er ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter.¿ Darauf hat heute der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Dr. Jörg Berling, anlässlich des Tags gegen Schlaganfall am 10. Mai aufmerksam gemacht.
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Asthma ist eine Volkskrankheit

Welt-Asthmatag am 1. Mai 2018

27. April 2018 - Asthma ist eine Volkskrankheit. Geschätzt 800.000 Niedersachsen sind betroffen. Fast 500 Todesfälle gehen jedes Jahr auf das Konto der Atemwegserkrankung. Darauf hat jetzt die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) anlässlich des Welt-Asthmatages am 1. Mai hingewiesen.
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Symposium "Niederlassen in Niedersachsen" der KVN: Ambulante Versorgung zukunftssicher machen

KVN-Vorstand Mark Barjenbruch: "Die ambulante medizinische Versorgung ist in Niedersachsen nur unter der Beteiligung aller Akteure des Gesundheitswesens sowie der Politik auf einem hohen Niveau aufrecht zu erhalten"

11. April 2018 - Rund 180 Gäste aus Politik, Gemeinden, Kommunen und Gesundheitswesen sind heute in Hannover zu der von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) organisierten Versorgungskonferenz unter dem Titel "Niederlassen in Niedersachsen" zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, was alle Beteiligten gemeinsam für die Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung tun können. Der regionale Fokus lag dabei auf die Versorgungssituation in ländlichen Regionen.
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Arztinformationssystem darf von Krankenkassen nicht missbraucht werden

21. März 2018 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat es begrüßt, dass der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA), Professor Josef Hecken, die Einschätzung der KVN teilt, dass das geplante Arztinformationssystem nicht dazu genutzt werden dürfe, Ärzte bei Arzneimittelverordnungen zu bestimmten Entscheidungen zu drängen. Dies hat Prof. Hecken gegenüber der Ärzte-Zeitung geäußert. Das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz sieht vor, dass die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung schneller und stärker zum Wohle der Patientenversorgung eingesetzt werden. Dafür müssen die Ergebnisse der Nutzenbewertung gut verständlich dem Arzt zur Verfügung stehen.
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Laborreform ab 2/18

Nachhaltige Mengenbegrenzung erforderlich

Seit Jahren steigt die Leistungsmenge im Laborbereich deutlich stärker als die Entwicklung der Gesamtvergütung. Dies führte regelmäßig zu einer Quersubvention des Labors durch die RLV und QZV. Dieser Entwicklung soll die Laborreform ab 2/18 entgegen wirken. Die Laborreform besteht aus verschiedenen Regelungskreisen, die in den nächsten Jahren sukzessive umgesetzt werden. Sie startet im April 2018 mit einer grundlegenden Änderung zum Wirtschaftlichkeitsbonus und verschiedenen Mengenbegrenzungsregelungen im HVM.
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Betreuungsstrukturvertrag der hkk endet am 31. März 2018

Die hkk hat aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben den bestehenden Betreuungsstrukturvertrag außerordentlich zum 31. März 2018 gekündigt.
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"Koalitionsvereinbarungen zur Gesundheitspolitik lassen den Geist des Misstrauens und der Regulierungswut erkennen"

3. März 2018 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat auf der Vertreterversammlung am heutigen Samstag in Hannover die Pläne zum Gesundheitswesen im geplanten Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD scharf kritisiert. "Die möglichen Koalitionspartner wollen über neue Regelungen und bürokratische Verfahren die Weichen für mehr Staatseinfluss und mehr Regulierung in der Gesundheitsversorgung stellen. Die Koalitionsvereinbarungen lassen den Geist des Misstrauens und der Regulierungswut erkennen", sagte der Vorstandsvorsitzende der KVN, Mark Barjenbruch, vor den 50 Delegierten der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten.
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Kassenärzte und Kassenpsychotherapeuten lehnen Erhöhung der Sprechstundenzeiten ab

3. März 2018 - Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat auf ihrer Sitzung in Hannover eine Resolution zur von der Politik geplanten Erhöhung des Mindestsprechstundenangebotes von Ärzten und Psychotherapeuten von 20 auf 25 Stunden beschlossen. Sie fordert darin die Koalitionspartner auf, die Erhöhung der Mindestsprechstundenzeiten aus der Koalitionsvereinbarung ersatzlos zu streichen oder vorzuschlagen, welche Tätigkeiten nicht mehr durchgeführt werden sollen.
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