Empfehlungsvereinbarung

Informationen zur Arzneimittelversorgung im Rahmen der ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus

Außerhalb der regulären Sprechzeiten von Haus- oder Fachärzten stehen in ganz Niedersachsen Ärzte und Bereitschaftsdienstpraxen für ambulante Behandlungen zur Verfügung.

Aktuelle Informationen über den diensthabenden Bereitschaftsarzt oder die Bereitschaftsdienstpraxis sind in der Regel von den niedergelassenen Ärzten, aus der Tagespresse, oder über die Bezirksstellen der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen zu erhalten. Krankenhäuser übernehmen grundsätzlich nur die stationäre Akutversorgung.

In Ausnahmefällen findet eine Erstversorgung im ambulanten Notfall im und durch das Krankenhaus statt. Ist in solchen Fällen ein Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen notwendig, stellt der Krankenhausarzt nur Rezepte über Arzneimittel im Rahmen der ambulanten Notfallbehandlung in kleiner Menge (N1) aus, die bis zur Weiterbehandlung durch Ihren Arzt ausreicht. Dabei wird in der Regel nicht ein bestimmtes Medikament, sondern der Wirkstoff verordnet. Arzneimittel für chronische Erkrankungen sollen grundsätzlich nicht verordnet werden.

Die Weiterbehandlung erfolgt durch den niedergelassenen Haus- oder Facharzt. Sollte eine Weiterbehandlung in der sprechstundenfreien Zeit notwendig sein, so wird der Krankenhausarzt Sie an den diensthabenden Arzt oder die Bereitschaftsdienstpraxis verweisen.

Eine entsprechende Empfehlungsvereinbarung wurde mit Wirkung ab 1. April 2010 zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen geschlossen.


Berliner Allee 22
30175 Hannover
Tel.: 0511-380-03
Fax: 0511-380-3491
info@kvn.de