IGeL - Individuelle Gesundheitsleistungen

Wenn Ärzte ihren Patienten eine Untersuchung oder eine Behandlung vorschlagen, die nicht zu den Leistungen der Krankenkassen gehört, müssen die Patienten selbst dafür zahlen und sie bekommen das Geld nicht zurück. Dafür muss ein eigener Vertrag abgeschlossen werden. Solche Leistungen werden als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) bezeichnet.

Auch wenn die Krankenkassen sie nicht zahlen, können IGeL durchaus sinnvoll sein. Die Ärzte beraten ihre Patienten unter medizinischen Gesichtspunkten. Die Entscheidung für oder gegen eine solche Leistung treffen die Patienten allein.

Damit Patienten Unterstützung im Umgang mit IGeL erhalten, haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Bundesärztekammer den Ratgeber „Selbst zahlen?“ veröffentlicht. Der Ratgeber erklärt, was IGeL sind, und warum Patienten dafür selbst zahlen müssen. Wenn Patienten sich für IGeL entscheiden, dann sollte diese Leistung einen ganz konkreten Nutzen für sie haben. Mit Hilfe der IGeL-Checkliste für Patienten können Patienten feststellen, worauf sie im Gespräch mit dem Arzt achten sollten.


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