KVN fördert weiterhin Praxisnetze

Eine Million Euro aus dem Sicherstellungsfonds stehen bis Ende 2022 zur Verfügung

20. Juni 2017 - Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat jüngst eine neue Richtlinie zur finanziellen Förderung von Praxisnetzen in Niedersachsen beschlossen. Die KVN stellt insgesamt eine Million Euro bis Ende 2022 zur Netzförderung zur Verfügung. Praxisnetze sind mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz aufgewertet worden. Den Gründungsprozess eines Netzes sowie den Prozess bis zur Anerkennung als Praxisnetz und die Weiterentwicklung von anerkannten Praxisnetzen will die KVN weiterhin unterstützen.
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Kassenärzte fürchten Diebstahl von Patientendaten

20. Juni 2017 - Die Mitglieder der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) haben auf ihrer Klausurtagung am vergangenen Wochenende in Großburgwedel die strikte Einhaltung des Datenschutzes bei der Einführung der neuen Telematikinfrastruktur im Zusammenhang mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gefordert. Die Mitglieder des Ärzteparlaments sehen die Gefahr, dass der Datenschutz durch die aufgezwungene Nutzung der Telematikinfrastruktur verletzt werden könnte. Sie fordern daher, dass das juristische Risiko bei den Anbietern der neuen Telematikinfrastruktur und nicht beim Kassenarzt liegt.
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Frust wegen Chronikerziffern

Korrekturanträge durch die Krankenkassen bei Hausärzten stoßen auf Kritik

7. Juni 2017 - In den vergangenen Tagen ist das Anhörungsschreiben der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) zu den Berichtigungsanträgen der DAK und der AOK Niedersachsen zur Chronikerziffer an mehr als 3.000 Hausärzte herausgegangen. Der Frust und der Ärger des Einzelnen sind sehr nachvollziehbar, insbesondere mit Blick auf die kaum beherrschbare Leistungslegende der Chronikerziffern. Warum kommen die Kassen jetzt mit Korrekturanträgen?
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Einschreibungsphase für Modellprojekt RESIST zur Vermeidung von Antibiotika-Resistenzen läuft noch bis 30. Juni

7. Juni 2017 - Hausärzte, Kinderärzte sowie Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Innere Medizin (sofern diese an der hausärztlichen Versorgung teilnehmen) können sich vom 1. April 2017 bis 30. Juni 2017 in das Projekt "RESISTenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfektionen" einschreiben. RESIST geht damit als eines der ersten Innovationsfondsprojekte an den Start. Initiatoren sind der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und seine Mitgliedskassen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die acht KV-Regionen Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein, Saarland und Westfalen-Lippe.
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Ärztevertretung warnt vor Verzögerungen bei der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen

Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen kritisiert fehlende Voraussetzungen zur Anschaffung und zum Anschluss von IT-Komponenten

7. Juni 2017 - Nach den gesetzlichen Festlegungen im E-Health-Gesetz und den aktuellen Beschlüssen der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) sollen bis zum 30. Juni 2018 niedergelassene Ärzte und Kliniken an die neue Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitswesen angeschlossen sein. Dazu soll in diesen Tagen das flächendeckende Rollout der neuen Telematikinfrastruktur beginnen.
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MRE-Netzwerke als regionale Innovatoren in der Infektionsprävention und Hygiene

Fachtagung der MRE-Netzwerke in Niedersachsen am 19. Juni 2017 - noch Plätze frei. Anmeldung bis zum 12. Juni 2017 möglich

6. Juni 2017 - Am 19. Juni 2017 findet die erste Fachtagung der MRE-Netzwerke in Niedersachsen statt. Sie wird den Teilnehmern einen Einblick in die niedersächsische Netzwerkarbeit der vergangenen Jahre bieten. Ausgewiesene Experten werden über den aktuellen Stand der Resistenzentwicklung sowie der politischen und fachlichen Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Entwicklung aus ihrer Sicht in Vorträgen referieren und in einer Pressekonferenz erläutern. Unter dem Motto "Netzwerke als regionale Innovatoren in der Infektionsprävention und Hygiene" stellen am Nachmittag einige niedersächsische Hygienenetzwerke ihre Aktivitäten vor.
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Ärztlicher Notdienst: Wir brauchen mehr Patientensteuerung

9. Mai 2017 - In der anhaltenden öffentlichen Diskussion um die ambulante Notfallversorgung hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch, an die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert. "Patienten mit einer nicht lebensbedrohlichen Erkrankung, die außerhalb der Sprechzeiten einen Arzt konsultieren müssen, sollten nicht gleich die Notfallambulanz eines Krankenhauses aufsuchen", betonte Barjenbruch.
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Woche der ambulanten Versorgung: KBV-Sicherstellungskongress am 27. und 28. Juni in Berlin

5. Mai 2017 - Um innovative Lösungen für eine ambulante medizinische und psychotherapeutische Versorgung mit Zukunft geht es beim Sicherstellungskongress der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 27. und 28. Juni im dbb forum Berlin. Das Programm beinhaltet diverse Vorträge, Seminare und Diskussionsrunden: Themen sind beispielsweise effektives Kooperieren in Praxisnetzen, eine sektorenübergreifende Notfallversorgung, die digitale Gesundheitsversorgung mithilfe von Telefonservices sowie die Gewinnung des Ärzte-Nachwuchses.
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Ambulante Psychotherapie: Neue Leistungen zu Dumpingpreisen

3. April 2017 - Seit dem 1. April 2017 ist die ambulante psychotherapeutische Versorgung um neue Angebote ergänzt worden. Neu im Leistungskatalog der Krankenkassen sind die psychotherapeutische Sprechstunde zur Abklärung weiterer Maßnahmen und die Akutbehandlung ohne Überweisung.
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Medizinische Versorgung von Flüchtlingen/Asylbewerbern

Die Zahl der neuankommenden Flüchtlinge hat sich mittlerweile deutlich reduziert. Dennoch bleibt die medizinische Versorgung der Migranten eine dauernde Herausforderung und eine ungewohnte Situation für viele Ärzte, die auch verwaltungsrechtliche und abrechnungstechnische Zweifelsfälle mit sich bringt. Dies sowohl in den Aufnahmeeinrichtungen als auch in den Praxen. Wir beantworten Ihnen hier die am häufigsten gestellten Fragen zur Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Bezirksstelle.
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