Elektronischer Arztbrief

Seit 1. Januar 2017 werden elektronische Arztbriefe laut E-Health-Gesetz finanziell gefördert. Details zu Inhalt und Struktur der Briefe sowie zur Anwendung hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer Richtlinie festgelegt. Mit der Richtlinie steht fest, wie Ärzte eArztbriefe sicher übermitteln. Eine solche Vorgabe hatte der Gesetzgeber mit dem E-Health-Gesetz verlangt.

Die verabschiedete Richtlinie definiert die technischen Anforderungen für den Vertragsarzt und den Kommunikationsdienst. So müssen Ärzte und Psychotherapeuten insbesondere folgende Vorgaben erfüllen:

  • Zum Versenden und Empfangen von eArztbriefen muss ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verwendet werden.
  • eArztbriefe müssen mit dem Heilberufeausweis qualifiziert elektronisch signiert werden.

Der Kommunikationsdienst muss folgende Sicherheitsanforderungen erfüllen:

  • Die Nachricht muss Ende-zu-Ende verschlüsselt sein.
  • Absender und Empfänger müssen eindeutig identifizierbar sein.
  • Der Anbieter muss durch die KBV zertifiziert sein.

Weitere Information zur Vergütung und zur Obergrenze beim Versand sowie die Richtlinie finden Sie unter den Downloads

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