Hautkrebs-Screening

Hautkrebs-Früherkennung

Nur knapp jeder dritte Bundesbürger über 35 Jahre nutzt seinen Anspruch auf Hautkrebs-Früherkennung. Deshalb machen Vertragsärzte seit Mai 2014 verstärkt mit Plakaten und Flyern in den Praxen auf diese Untersuchung aufmerksam. Mit der Präventionsinitiative weisen die  Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) darauf hin, dass zur Hautkrebs-Vorsorge nicht nur der richtige Sonnenschutz gehört, sondern auch die regelmäßige Früherkennungs-Untersuchung. Das Vorsorge-Angebot wird jedoch zu wenig genutzt. Dabei kann Hautkrebs sehr gut erkannt werden und ist im Frühstadium gut heilbar.

Voraussetzungen

Alle zwei Jahre haben gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren Anspruch auf den Hautkrebs-Check: Er geht schnell, ist schmerzfrei und kostenlos. Die Früherkennungs-Untersuchung kann ein Hautarzt oder ein dafür qualifizierter Hausarzt durchführen. Nach einem ausführlichen Gespräch folgen eine Ganzkörperuntersuchung sowie eine abschließende Beratung.

Die Kosten für den Hautkrebs-Check übernehmen die Krankenkassen - viele bieten die Untersuchung auch öfter als alle zwei Jahre und bereits für jüngere Versicherte an. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland: Jedes Jahr erkranken laut einer Erhebung der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland mehr als 230.000 Menschen neu an Hautkrebs, etwa 28.000 davon an der besonders gefährlichen Form des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom).


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