Konnektor

Funktion: Der Zugang zur TI erfolgt über einen Konnektor. Er ähnelt einem DSL-Router, arbeitet allerdings auf einem deutlich höheren Sicherheitsniveau. Er stellt ein sogenanntes virtuelles privates Netzwerk (VPN) zur TI her, das eine Kommunikation unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien völlig abgeschirmt vom Internet ermöglicht. Der Konnektor ist mit den stationären Kartenterminals der Praxis sowie dem PVS per Netzwerk verbunden. Er enthält auch das notwendige Modul für das VSDM. Es dürfen nur Geräte verwendet werden, die von der gematik zugelassen sind.

Finanzierung: Die Kosten sind in der Erstausstattungspauschale enthalten. Pro Praxis wird ein Konnektor finanziert, mit dem die komplette Praxis an die TI angebunden wird. Auch Praxisgemeinschaften können einen Konnektor gemeinsam verwenden. Ausgelagerte Praxisräume erhalten statt eines Konnektors ein mobiles Kartenlesegerät.

Erhältlich ab: Als erster Konnektor wurde am 10. November 2017 die KoCoBox MED+ für den Produktivbetrieb der Telematikinfrastruktur zugelassen. Mit ihr können Praxen nun sicher in die zentrale Telematikinfrastruktur eingebunden werden. Zeitgleich haben der CGM VPN-Zugangsdienst und das E-Health-Kartenlesegerät ORGA 6141 die Zulassung für den Produktivbetrieb erhalten.

Bezug / Ansprechpartner: Ärzte und Psychotherapeuten wenden sich vor der Bestellung am besten zunächst an ihren PVS-Hersteller beziehungsweise ihren Systembetreuer, da für den Anschluss an die TI auch das PVS angepasst werden muss. In der folgenden Übersicht ist für alle TI-relevanten Komponenten dargestellt, welche Anbieter bereits über die notwendigen Zulassungen verfügen (Link).


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