Mobiles Kartenlesegerät

Funktion: Ärzte, die Haus- und Pflegeheimbesuche durchführen, die meisten Anästhesisten sowie Praxen mit ausgelagerten Praxisräumen erhalten auch ein mobiles Kartenterminal. Diese Geräte arbeiten im Offline-Betrieb: Sie dienen nur dem Einlesen der Karte. Ein VDSM erfolgt ausschließlich am Hauptstandort der Praxis (vgl. Anlage 4a Bundesmantelvertrag-Ärzte). Für den Betrieb eines mobilen Kartenterminals wird ein weiterer Praxisausweis (SMC-B-Karte) oder ein eHBA zur Identifikation benötigt.

Finanzierung: Die Geräte werden mit 350 Euro finanziert. Zusätzlich wird je mobiles Kartenlesegerät eine weitere SMC-B-Karte finanziert. Anspruch haben neben Anästhesisten, die Patienten in der Praxis eines anderen Arztes betreuen, alle Vertragsärzte mit mindestens hälftiger Zulassung, die

  • im vergangenen oder aktuellen Quartal mindestens drei Hausbesuche nachweisen können oder einen Kooperationsvertrag zur Pflegeheimversorgung (nach Paragraf 119b SGB V) abgeschlossen haben.

Ausgelagerte Praxisräume erhalten ebenfalls die Pauschale, wenn sie bei der KVN angezeigt wurden. Diese werden nicht mit Konnektor und stationären Kartenterminals ausgestattet.

Auch nach dem Anschluss an die Telematikinfrastruktur können Praxen ihre bisherigen mobilen Kartenlesegeräte zunächst weiter verwenden und die TI-fähigen Geräte zu einem späteren Zeitpunkt bestellen. Die KVN wird darüber informieren, ab welchem Zeitpunkte die bisherigen mobilen Geräte nicht mehr funktionieren und gegen TI-fähige Geräte ausgetauscht werden müssen. Dieser Termin steht derzeit noch nicht fest. 

Bezug / Ansprechpartner: PVS-Hersteller oder Systembetreuer.


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30175 Hannover
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Fax: 0511-380-3491
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