Mobiles Kartenlesegerät

Funktion: Ärzte, die Haus- und Pflegeheimbesuche durchführen, die meisten Anästhesisten sowie Praxen mit ausgelagerten Praxisstätten erhalten auch ein mobiles Kartenterminal. Diese Geräte arbeiten im Offline-Betrieb: Sie dienen nur dem Einlesen der Karte. Ein VDSM erfolgt ausschließlich am Hauptstandort der Praxis (vgl. Anlage 4a Bundesmantelvertrag-Ärzte). Für den Betrieb eines mobilen Kartenterminals wird ein weiterer Praxisausweis oder ein eHBA zur Identifikation benötigt.

Finanzierung: Die Geräte werden mit 350 Euro finanziert, zuzüglich der Kostenerstattung für den Praxisausweis. Anspruch haben neben Anästhesisten, die Patienten in der Praxis eines anderen Arztes betreuen, alle Vertragsärzte mit mindestens hälftiger Zulassung, die

  • im vergangenen oder aktuellen Quartal mindestens drei Hausbesuche nachweisen können oder
  • einen Kooperationsvertrag zur Pflegeheimversorgung (nach Paragraf 119b SGB V) abgeschlossen haben.

Ausgelagerte Praxisräume erhalten ebenfalls die Pauschale. Sie werden nicht mit Konnektor und stationären Kartenterminals ausgestattet.

Mit neuen mobilen Kartenlesegeräten ist erst im Verlauf des Jahres 2018 zu rechnen. Bestandsgeräte können daher vorerst weiter verwendet werden. Mobile Kartenterminals können zeitlich unabhängig von den anderen Komponenten bestellt, erstattet und eingesetzt werden.

Bezug / Ansprechpartner: der PVS-Hersteller oder Systembetreuer. In der folgenden Übersicht ist für alle TI-relevanten Komponenten dargestellt, welche Anbieter bereits über die notwendigen Zulassungen verfügen.

Überblick der gematik über den aktuellen Stand der Zulassungen


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