Risiko durch Hackerangriffe bleibt bestehen

KVN warnt: Keinem Unbekannten Zugriff auf die Praxis-EDV gewähren

Wiederholt haben Ärzte im Forum des "Ärzte-Nachrichtendienstes" über Versuche berichtet, von außen Zugriff auf die Praxis-EDV ihrer Arztpraxen zu erhalten. In einem Fall handelte sich beispielsweise um eine E-Mail, die angeblich von der AOK stammen und Patientenunterlagen übersenden sollte. Tatsächlich enthielt der Anhang eine Schadsoftware.

Wiederholt wird auch von Anrufern berichtet, die angeblich im Auftrage der Kassenärztlichen Vereinigung den Datenschutz in Bezug auf die TI prüfen müssen. Zur Prüfung verlangt der Anrufer einen Computerzugriff über Teamviewer mit Administratorrechten. Weigert man sich, wird am Telefon massiv Druck ausgeübt und es werden horrende Strafen gemäß dem E-Health-Gesetz angedroht.

Die KVN weist ihre Mitglieder darauf hin, dass sie keine Überprüfungen der TI-Infrastruktur mit Online-Zugriff auf die Praxiscomputer durchführt. Es ist völlig ausgeschlossen, dass Mitarbeiter der KVN Ärzten mit Sanktionen drohen, falls sie nicht am Telefon sensible Zugangsdaten mitteilen. Ärzte, die derartige Anrufe erhalten, sollten unter keinen Umständen Passwörter preisgeben oder Zugriffe auf ihre Praxis-EDV gewähren und den Vorfall umgehend ihrer KVN-Bezirksstelle melden.


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