Behandlungsprogramme (DMP)

Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Patienten. Sie wurden erstmals am 1. Juli 2002 im Sinne von § 137f SGB V per Rechtsverordnung in Kraft gesetzt. DMP sollen durch gezieltes Versorgungsmanagement in Form standardisierter Behandlungs- und Betreuungsprozesse dazu beitragen die Behandlung chronischer Erkrankungen über deren gesamten Verlauf zu verbessern. Sie sollen Beeinträchtigungen durch die Erkrankung lindern und Folgeerkrankungen reduzieren. Ziel ist es, die Behandlung über die Grenzen der einzelnen Leistungserbringer hinweg zu koordinieren, eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgung sicherzustellen und bestehende Versorgungsmängel abzubauen.

Die Programme basieren auf wissenschaftlich gesicherten aktuellen Erkenntnissen. Die inhaltlichen Anforderungen an DMP werden regelmäßig durch Empfehlungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aktualisiert. Der G-BA orientiert sich bei seinen Beschlüssen an den Gutachten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).


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