Sozialministerin Cornelia Rundt und KVN-Chef Mark Barjenbruch präsentieren Maßnahmenpaket zur Stärkung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum

15. Mai 2017 - Der demografische Wandel und auch geänderte Anforderungen an die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte machen es erforderlich, die ärztliche und pflegerische Versorgung des ländlichen Raums weiterzuentwickeln. Auch dort, wo die Bevölkerungszahl zurückgeht, muss es attraktive Arbeitsplätze sowohl für Ärztinnen und Ärzte als auch für Pflegekräfte geben, die eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch, haben heute ein Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem die ärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen zukunftsfest aufgestellt wird.
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Einschreibungsphase für Modellprojekt RESIST zur Vermeidung von Antibiotika-Resistenzen gestartet

24. April 2017 - Hausärzte, Kinderärzte sowie Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Innere Medizin (sofern diese an der hausärztlichen Versorgung teilnehmen) können sich vom 1. April 2017 bis 30. Juni 2017 in das Projekt "RESISTenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfektionen" einschreiben. RESIST geht damit als eines der ersten Innovationsfondsprojekte an den Start. Initiatoren sind der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und seine Mitgliedskassen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die acht KV-Regionen Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein, Saarland und Westfalen-Lippe.
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Ärztlicher Notdienst: Wir brauchen mehr Patientensteuerung

9. Mai 2017 - In der anhaltenden öffentlichen Diskussion um die ambulante Notfallversorgung hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch, an die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert. "Patienten mit einer nicht lebensbedrohlichen Erkrankung, die außerhalb der Sprechzeiten einen Arzt konsultieren müssen, sollten nicht gleich die Notfallambulanz eines Krankenhauses aufsuchen", betonte Barjenbruch.
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Woche der ambulanten Versorgung: KBV-Sicherstellungskongress am 27. und 28. Juni in Berlin

5. Mai 2017 - Um innovative Lösungen für eine ambulante medizinische und psychotherapeutische Versorgung mit Zukunft geht es beim Sicherstellungskongress der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 27. und 28. Juni im dbb forum Berlin. Das Programm beinhaltet diverse Vorträge, Seminare und Diskussionsrunden: Themen sind beispielsweise effektives Kooperieren in Praxisnetzen, eine sektorenübergreifende Notfallversorgung, die digitale Gesundheitsversorgung mithilfe von Telefonservices sowie die Gewinnung des Ärzte-Nachwuchses.
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Masterplan Medizinstudium 2020: Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen kritisiert Ausgestaltung

Landarztquote greift zu kurz

7. April 2017 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat heute den "Masterplan Medizinstudium 2020" nach einer eingehenden Analyse kritisiert. "Wir sind enttäuscht darüber, dass sich Bund und Länder nicht über eine klare und langfristige Finanzierung des Masterplans geeinigt haben. Auf Betreiben der Länder wurde die vollständige Umsetzung des Masterplans unter Haushaltsvorbehalt gestellt. Dadurch fehlen klare Vorgaben für wichtige Bereiche", sagte Mark Barjenbruch, KVN-Vorstandsvorsitzender.
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Ambulante Psychotherapie: Neue Leistungen zu Dumpingpreisen

3. April 2017 - Seit dem 1. April 2017 ist die ambulante psychotherapeutische Versorgung um neue Angebote ergänzt worden. Neu im Leistungskatalog der Krankenkassen sind die psychotherapeutische Sprechstunde zur Abklärung weiterer Maßnahmen und die Akutbehandlung ohne Überweisung.
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TerminServiceStelle vermittelt ab 1. April auch Termine bei Psychotherapeuten

30. März 2017 - Die TerminServiceStelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) vermittelt ab dem 3. April auch Termine bei Psychotherapeuten. Die TSS ist unter der Telefonnummer 0511 56999793 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Gesetzlich krankenversicherte Patienten können sich an die TSS wenden, wenn sie einen Termin für ein Erstgespräch in einer Psychotherapeutischen Sprechstunde oder für eine Akutbehandlung benötigen.
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Neue Honorarregelungen im ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst

Schweregradzuschläge für aufwendige Behandlungen/Neue Abklärungspauschale

29. März 2017 - Der Bereitschaftsdienst von niedergelassenen Ärzten und die Notfallambulanz von Krankenhäusern werden ab April 2017 für besonders schwere und aufwändige Fälle eine höhere Vergütung erhalten. Außerdem wird es eine Abklärungspauschale für Patienten geben, die keine dringende Behandlung benötigen. Dies soll die Notfallambulanzen im Krankenhaus entlasten. Dies gab heute in Hannover die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) bekannt.
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Neue Regelungen für Notfall- und Bereitschaftsdienst im EBM

24. März 2017 - Für den Notfall- und Bereitschaftsdienst gibt es ab 1. April 2017 neue Regelungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Drei neue Gebührenordnungspositionen (GOP) wurden in den EBM aufgenommen. Die Einführung von Schweregradzuschlägen für besonders aufwendige Behandlungsfälle und eine Abklärungspauschale für Patienten, die keine Notfallbehandlung benötigen. Die Regelungen gelten sowohl für den organisierten Bereitschaftsdienst, als auch für Behandlung durch Krankenhäuser.
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Ambulante psychotherapeutische Versorgung - neue Struktur ab 1. April 2017

22. März 2017 - Die neustrukturierte ambulante psychotherapeutische Versorgung findet zum 1. April 2017 bundesweit Anwendung. Sie ist gekennzeichnet von der Einführung neuer Leistungen wie etwa einer psychotherapeutischen Sprechstunde, der Akutbehandlung oder der Rezidivprophylaxe. Gleichzeitig sind für alle Psychotherapeuten und psychotherapeutischen tätigen Ärzte damit neue Verpflichtungen bezüglich ihrer telefonischen Erreichbarkeit verbunden.
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Umfrage zur Situation angestellter Ärzte im ambulanten Bereich

23. Februar 2017 - Immer mehr junge Mediziner entscheiden sich in der vertragsärztlichen Versorgung für eine Tätigkeit als angestellter Arzt. Eine bundesweite Umfrage unter angestellten Ärzten im ambulanten Bereich soll deren Situation und Bedürfnisse erkunden. Ab 6. März - in Hamburg aufgrund der Frühjahrsferien ab dem 20. März - erhalten mehr als 10.000 Ärzte den Fragebogen per Post.
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Medizinische Versorgung von Flüchtlingen/Asylbewerbern

Die Zahl der neuankommenden Flüchtlinge hat sich mittlerweile deutlich reduziert. Dennoch bleibt die medizinische Versorgung der Migranten eine dauernde Herausforderung und eine ungewohnte Situation für viele Ärzte, die auch verwaltungsrechtliche und abrechnungstechnische Zweifelsfälle mit sich bringt. Dies sowohl in den Aufnahmeeinrichtungen als auch in den Praxen. Wir beantworten Ihnen hier die am häufigsten gestellten Fragen zur Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Bezirksstelle.
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