Symposium "Niederlassen in Niedersachsen" der KVN: Ambulante Versorgung zukunftssicher machen

KVN-Vorstand Mark Barjenbruch: "Die ambulante medizinische Versorgung ist in Niedersachsen nur unter der Beteiligung aller Akteure des Gesundheitswesens sowie der Politik auf einem hohen Niveau aufrecht zu erhalten"

11. April 2018 - Rund 180 Gäste aus Politik, Gemeinden, Kommunen und Gesundheitswesen sind heute in Hannover zu der von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) organisierten Versorgungskonferenz unter dem Titel "Niederlassen in Niedersachsen" zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, was alle Beteiligten gemeinsam für die Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung tun können. Der regionale Fokus lag dabei auf die Versorgungssituation in ländlichen Regionen.
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Arztinformationssystem darf von Krankenkassen nicht missbraucht werden

21. März 2018 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat es begrüßt, dass der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA), Professor Josef Hecken, die Einschätzung der KVN teilt, dass das geplante Arztinformationssystem nicht dazu genutzt werden dürfe, Ärzte bei Arzneimittelverordnungen zu bestimmten Entscheidungen zu drängen. Dies hat Prof. Hecken gegenüber der Ärzte-Zeitung geäußert. Das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz sieht vor, dass die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung schneller und stärker zum Wohle der Patientenversorgung eingesetzt werden. Dafür müssen die Ergebnisse der Nutzenbewertung gut verständlich dem Arzt zur Verfügung stehen.
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Laborreform ab 2/18

Nachhaltige Mengenbegrenzung erforderlich

Seit Jahren steigt die Leistungsmenge im Laborbereich deutlich stärker als die Entwicklung der Gesamtvergütung. Dies führte regelmäßig zu einer Quersubvention des Labors durch die RLV und QZV. Dieser Entwicklung soll die Laborreform ab 2/18 entgegen wirken. Die Laborreform besteht aus verschiedenen Regelungskreisen, die in den nächsten Jahren sukzessive umgesetzt werden. Sie startet im April 2018 mit einer grundlegenden Änderung zum Wirtschaftlichkeitsbonus und verschiedenen Mengenbegrenzungsregelungen im HVM.
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Betreuungsstrukturvertrag der hkk endet am 31. März 2018

Die hkk hat aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben den bestehenden Betreuungsstrukturvertrag außerordentlich zum 31. März 2018 gekündigt.
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"Koalitionsvereinbarungen zur Gesundheitspolitik lassen den Geist des Misstrauens und der Regulierungswut erkennen"

3. März 2018 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat auf der Vertreterversammlung am heutigen Samstag in Hannover die Pläne zum Gesundheitswesen im geplanten Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD scharf kritisiert. "Die möglichen Koalitionspartner wollen über neue Regelungen und bürokratische Verfahren die Weichen für mehr Staatseinfluss und mehr Regulierung in der Gesundheitsversorgung stellen. Die Koalitionsvereinbarungen lassen den Geist des Misstrauens und der Regulierungswut erkennen", sagte der Vorstandsvorsitzende der KVN, Mark Barjenbruch, vor den 50 Delegierten der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten.
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Kassenärzte und Kassenpsychotherapeuten lehnen Erhöhung der Sprechstundenzeiten ab

3. März 2018 - Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat auf ihrer Sitzung in Hannover eine Resolution zur von der Politik geplanten Erhöhung des Mindestsprechstundenangebotes von Ärzten und Psychotherapeuten von 20 auf 25 Stunden beschlossen. Sie fordert darin die Koalitionspartner auf, die Erhöhung der Mindestsprechstundenzeiten aus der Koalitionsvereinbarung ersatzlos zu streichen oder vorzuschlagen, welche Tätigkeiten nicht mehr durchgeführt werden sollen.
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Ärzte und Psychotherapeuten dürfen nicht auf Kosten für die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur sitzenbleiben

3. März 2018 - Ärzte und Psychotherapeuten dürfen auf den Kosten für die Anbindung an die neue Telematikinfrastruktur (TI) nicht sitzenbleiben. Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) unterstützt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in ihren Bemühungen, mit den Krankenkassen neu zu verhandeln. Zudem werde sich die KVN für eine Fristverlängerung für die Anbindung einsetzen.
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KBV will Praxen vor Risiken bei der TI-Anbindung schützen

2. März 2018 - Die Ärzte dürften nicht den Schaden haben, wenn die Telematik-Infrastruktur nicht fristgerecht und kostenneutral in den Praxen aufgebaut werden kann, mahnt KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel und kündigt sofortige Nachverhandlungen über höhere Erstattungspreise an. Zudem werde sich die KBV bei der Politik für eine Fristverlängerung einsetzen.
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KVN Praxisbörse geht an den Start

15. Februar 2018 - Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat im Internet eine neue Online-Praxisbörse veröffentlicht. Niedersächsische Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten können unter praxisboerse.kvn.de Praxisangebote, Kooperationsvorhaben und Weiterbildungsstellen einstellen. Niederlassungsinteressierte können dann danach suchen. Auch das Inserieren von Anzeigen zur Suche von Praxen, Kooperationen oder Weiterbildungsstellen ist möglich.
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Praxen sollten TI-Rollout vorbereiten

Nach der Zulassung der ersten technischen Komponenten kommt in den TI-Rollout jetzt Bewegung. Der Anschluss muss in diesem Jahr vollzogen werden

12. Februar 2018 - Dem Anschluss der Praxen an die Telematik-Infrastruktur steht technisch nichts mehr im Weg. Seit Ende 2017 ist eine komplette Produktkette von zertifizierten technischen Komponenten, die für die Installation benötigt werden, auf dem Markt. Zugleich hat der Gesetzgeber die Frist für das erste Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) um ein halbes Jahr auf den 1. Januar 2019 verlängert. Praxen sollten jetzt anfangen zu überlegen, welche Komponenten sie benötigen und wann für sie der richtige Zeitpunkt für den TI-Anschluss ist.
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Bewegung gegen Krebs

Welt-Krebstag am 4. Februar 2018

2. Februar 2018 - Nichtrauchen und gesunde Ernährung sind die besten Möglichkeiten, um Krebs vorzubeugen. Aber auch eine regelmäßige körperliche Aktivität trägt zur Prävention bei. Darauf macht die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) anlässlich des Welt-Krebstages am 4. Februar 2018 aufmerksam. Sport und Bewegung beugt Übergewicht vor und steigert das Wohlbefinden. Der Körper bleibt fit und das Immunsystem wird gestärkt. Das Risiko, an bestimmten bösartigen Tumoren wie Darmkrebs zu erkranken, wird durch regelmäßige Bewegung reduziert. "Ideal sind täglich 30 Minuten körperliche Aktivität - dabei muss es nicht einmal das Training im Fitnessstudio sein: Selbst Treppensteigen und ein kurzer Spaziergang sind sinnvoll", erklärt der stellvertretende KVN-Vorsitzende Dr. Jörg Berling.
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