CME Antwortbogen Pharmakotherapie der Demenz

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Antwortbogen mit den richtigen Lösungen:

1     Die gesellschaftliche Bedeutung der senilen Form der Alzheimer Demenz

a     kann durch konsequente medikamentöse Behandlung deutlich reduziert werden
b     ist aufgrund des verzögerten Auftretens von Alterungserscheinungen rückläufig
c     nimmt aufgrund der demographischen Entwicklung weiter zu
d    ist aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung rückläufig
e     ist ein regional begrenztes Phänomen

2     Welche Art von Störungen ist obligat für die Diagnose einer Demenz?

a     Sehstörung
b     Hörstörung
c     Inkontinenz
d     Gedächtnisstörung
e     Gangstörung

3     Was ist falsch? Die folgenden Begleiterscheinungen weisen auf Differentialdiagnosen der Demenz hin:

a     Plötzlicher Beginn
b     Keine Bestätigung der geklagten Gedächtnisstörungen im Test
c     der Patient klagt nicht über Gedächtnisstörungen
d     kognitive Beeinträchtigung gepaart mit Inkontinenz und Gangstörung
e     keine Beeinträchtigung beruflicher oder sozialer Funktionen

4     Welche Beobachtung ist typisch für die Alzheimer-Demenz?

a     Der Patient verkennt die vorliegenden Gedächtnisstörungen
b     eine Hemiparese
c     extrapyramidale Bewegungsstörungen
d     starke Fluktuation des kognitiven Leistungsniveaus
e     visuelle Halluzinationen im Frühstadium

5     Welche Maßnahme ist zeitnah nach Diagnosestellung einer Alzheimer-Demenz angebracht?

a     Heimunterbringung
b     vorsorgliche Vorkehrungen sozialer und rechtlicher Art
c     Absetzen aller Dauermedikamente
d     künstliche Ernährung
e     prophylaktische Sedierung

6     Was trifft für Cholinesterasehemmer zu?

a     Sie verhindern sicher eine weitere kognitive Verschlechterung
b     Sie sind so gut wie nebenwirkungsfrei
c     Sie sind für alle Arten der Demenz zugelassen
d     Sie sind für die leichte und mittelschwere Alzheimer-Demenz zugelassen
e     Der Nutzen einer mehrjährigen Dauerbehandlung ist durch Studien belegt

7     Was trifft für Memantine (M.) zu?

a     M. führt immer zu deutlichen Verbesserungen der kognitiven Leistungen
b     M. führt nur in Kombination mit einem Cholinesterasehemmer zu Verbesserungen der Alltagsfunktionen
c     M. hat mehr Nebenwirkungen als andere Antidementiva
d     M. ist für alle Schweregrade der Alzheimer-Demenz zugelassen
e     M. ist für die moderate bis schwere Alzheimer-Demenz zugelassen

8     Nach der Arzneimittelrichtlinie ist die Verordnung von Antidementiva zu Lasten der GKV

a     ohne Ausnahme ausgeschlossen
b     auf einen Therapieversuch von 12 bzw. 24 Wochen und die Weiterverordnung bei dokumentiertem Behandlungserfolg beschränkt
c     auf pflanzliche Mittel beschränkt
d     auf rezeptpflichtige Mittel beschränkt
e     auf die in häuslicher Umgebung versorgten Patienten beschränkt

9     Die Dokumentation des Erfolgs einer Behandlung mit Antidementiva

a     ist in der Arzneimittelrichtlinie in allen Einzelheiten verbindlich geregelt
b     muss online an die Krankenkasse übermittelt werden
c     muss auf dem vereinbarten Vordruckmuster erfolgen
d     kann sich hilfsweise an den in den Arzneimittelstudien verwendeten "responder"-Definitionen orientieren
e     erfordert zwingend die wiederholte Durchführung der MMSE-Testung

10     Welcher Wirkstoff kann nach der Arzneimittel-Richtlinie für einen Therapieversuch von 24 Wochen verordnet werden?

a     Ginkgo-Biloba-Blätter-Extrakt
b     Rivastigmin
c     Piracetam
d     Nicergolin
e     Pyritinol