Verträge

Bundesmantelvertrag

Seit dem 1. Juli 2008 wird der Bundesmantelvertrag von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) mit dem  Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) vereinbart. Darin werden die allgemeinen Inhalte und Regelungen für die vertragsärztliche Versorgung fixiert.

 

Darüber hinaus vereinbaren die regional zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen mit den einzelnen Landesverbänden der Krankenkassen bzw. den Ersatzkassen die so genannten Gesamtverträge.

 

Bundesmantelvertrag und Gesamtverträge bilden die beiden Teile des zweistufigen Kollektivvertragssystems zur Ausgestaltung der Rechtsbeziehungen zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen und den gesetzlichen Krankenkassen.

 

Der Bundesmantelvertrag erstreckt sich auf den Geltungsbereich des SGB V. Er regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsärzte, z. B. die Regularien bei Arzneiverordnungen, Überweisungen zu anderen Ärzten, Krankenhauseinweisungen.

 

Wichtige Bestandteile u. a.

  • der einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM)
  • Einzelheiten über die Abrechnung ärztlicher Leistungen
  • Umfang der Leistungen in der ambulanten Medizin
  • Vereinbarungen zur Qualitätssicherung
  • Vereinbarungen zur besonderen ambulanten Versorgung (z. B. Onkologie, Dialyse etc.)