Coronavirus

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Kosten, Bescheinigungen und Rezepte

Gibt es patientengerechte Informationen dazu, wer für einen SARS-CoV-2-Test bezahlen muss?

Die „Patienteninformation: wer zahlt meinen Corona-Test“ der KVN finden Sie hier.


Zusätzlich stellt die KVN auch die „Elterninformation Corona: wer zahlt?“ zur Verfügung, die Fragen von Eltern zu Abstrichen bei Kindern und entsprechenden Bescheinigungen beantwortet.

Handelt es sich bei Coronavirus-Schnelltests um eine Kassenleistung?

Nein, es handelt sich bei den Schnelltests weiterhin nicht um eine Kassenleistung.

Handelt es sich bei SARS-CoV-2-Antikörpertests um eine Kassenleistung?

Der Antikörpertest, in dem nicht das Coronavirus selbst, sondern sozusagen die Immunantwort des Körpers auf das Virus gemessen wird, ist im Normalfall keine Kassenleistung. Es gibt seltene Einzelfälle, in denen aus medizinischen Gründen z. B. die Diagnose nicht anders bestätigt werden kann und das Ergebnis auch einen entscheidenden Einfluss auf die weiteren Therapie hat. Nur in diesen Fällen könnte ausnahmsweise eine Abrechnung zu Lasten der Krankenkasse erfolgen. Besprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

Bitte beachten Sie aber, dass die Aussagekraft eines Antikörpertests in Bezug auf die Frage einer Immunität gegen eine erneute Infektion mit dem Coronavirus derzeit noch unklar ist. Also bedeutet auch der Nachweis eines Antikörpertiters nicht unbedingt, dass man sich nicht erneut anstecken kann.

Sollte ich mich aufgrund der Pandemie mit meinen üblichen Medikamenten bevorraten?​

Davon wird dringend abgeraten. Ärzte sollen weiterhin nur die üblichen Mengen an Dauermedikamenten verschreiben. Ziel ist es dabei, Versorgungsengpässen bei Arzneimitteln vorzubeugen und im Fall von temporären Engpässen die Verfügbarkeit von davon betroffenen Arzneimitteln zu verlängern.

Mein Arbeitgeber fordert eine ärztliche Bescheinigung darüber, dass ich einer Risikogruppe angehöre und meiner üblichen Tätigkeit nachgehen kann. Handelt es sich hierbei um eine Kassenleistung?

Grundsätzlich dürfte eine ärztliche Bescheinigung über die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe möglich sein. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine GKV-Leistung. Vielmehr ist diese als Privatleistung abzurechnen.

Für die Beurteilung, ob der Patient seine Arbeit am konkreten Arbeitsplatz ausführen kann, dürfte aus unserer Sicht dagegen der Betriebsarzt zuständig sein.