Pressemitteilung

Elf 6 und Elf 7, Infocards

„Elf 6 und Elf 7“ - die Nummer mit den Elfen

Kampagne für den ärztlichen Bereitschaftsdienst startet am 30. August

 

Sympathisch, auffällig und ganz sicher einprägsam: So lassen sich die beiden Damen beschreiben, die als Elf 6 und Elf 7 zukünftig für den ärztlichen Bereitschaftsdienst werben. Am 30. August starten die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) die bislang größte Kampagne für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Wann man die 112 wählen muss, weiß in Deutschland jedes Kind. Doch wofür die 116117 steht, ist selbst vielen Erwachsenen nicht bekannt. Mit einer neuen Kampagne wollen die KVen und die KBV das ändern und sowohl die Nummer als auch die Leistungen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes bekannter machen.

 

Die Idee hinter der Kampagne ist so einfach wie clever: Ein Problem der 116117 ist nämlich, dass die Nummer nicht so prägnant ist wie etwa die 112. Aus der einhundertsechzehn, einhundertsiebzehn (zehn Silben) wird deshalb zukünftig die Elf 6 und Elf 7 (fünf Silben). Und die Nummer bekommt zwei sympathische Figuren, die sie sinnbildlich verkörpern und im Kopf bleiben.

 

Medialer Auftakt der auf drei Jahre angelegten Kampagne ist der 30. August 2019. An diesem Tag startet ein humorvoller TV-Spot, der bundesweit auf privaten TV-Kanälen wie RTL, Sat 1 und Pro Sieben zu sehen sein wird. Flankiert von Online-Werbung und Plakatwerbung in allen Landeshauptstädten, werden die beiden "Elfen" ab Sommer in ganz Deutschland präsent sein.

 

Auch Arztpraxen und Psychotherapeutenpraxen werden sich aktiv an der Kampagne beteiligen. In Kooperation mit den Kassenärztlichen Vereinigungen sendet die KBV dafür den rund 100.000 Arzt- und Psychotherapeutenpraxen in Deutschland ein kostenloses Starter-Set aus Werbemitteln zu. Das Starter-Set beinhaltet ein Info-Poster für Wartezimmer sowie Infokarten für Patienten. Der Versand an alle Praxen erfolgt nach dem Kampagnen-Start Anfang September.


"Wir laden alle Ärztinnen und Ärzte und Psychotherapeuten ein, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen", erklärte Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der KVN. "Sie stehen täglich mit den Menschen in Kontakt, die wir über die Kampagne erreichen wollen. Zudem können wir mit der Kampagne einmal sichtbar machen, was Ärztinnen und Ärzte im Bereitschaftsdienst zusätzlich zu ihrer Arbeit in der eigenen Praxis leisten: Sie garantieren, dass es für Patientinnen und Patienten in Niedersachsen auch nach Praxisschluss ärztliche Hilfe gibt."

 

Während die Kampagne 2019 ausschließlich die Nummer und die bisherige Aufgabe des ärztlichen Bereitschaftsdienstes bewirbt, informiert sie ab 2020 auch über die neuen Leistungen der 116117 aufgrund des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG). "In Phase 1 wollen wir zunächst die Nummer bekannter machen und mehr Menschen darüber informieren, dass sie sich mit akuten Beschwerden außerhalb der Praxiszeiten an den Bereitschaftsdienst wenden können", erklärt Dr. Jörg Berling, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVN.


"Weiteres Ziel ist eine Entlastung der Notaufnahmen in Krankenhäusern, die immer noch von vielen Menschen mit nicht-lebensbedrohlichen Beschwerden aufgesucht werden", ergänzt Mark Barjenbruch.

 

Mehr zur Kampagne und den Werbemitteln erfahren Sie auf der Website www.116117.de

Wann der ärztliche Bereitschaftsdienst für Sie die richtige Adresse ist

Krankheiten kennen keine Sprechzeiten. Und so kommt es, dass man plötzlich am Wochenende ärztliche Hilfe braucht. Wer mit seinen Beschwerden nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten kann, muss aber nicht gleich in die Notaufnahme. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nachts, an Wochenenden und Feiertagen für Patienten da.

 

Fragen und Antworten rund um den ärztlichen Bereitschaftsdienst

Der ärztliche Bereitschaftsdienst kümmert sich um Patienten, die außerhalb der Sprechzeiten ärztliche Hilfe brauchen. Er ist für Patienten da, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sind, aber auch nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten können. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist bundesweit unter der einheitlichen und kostenfreien Nummer 116117 erreichbar. Hier werden Anrufer direkt an den nächsten Bereitschaftsarzt in ihrer Nähe vermittelt.