Pressemitteilung

Rettungsschirm für niedersächsische Arztpraxen wird aufgespannt

Einigung mit niedersächsischen Krankenkassen zur Umsetzung des § 87a SGB V – Praxen werden vor existenzbedrohenden Honorareinbußen bewahrt

 

Die kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen hat sich mit den
Krankenkassen in Niedersachsen Ende vergangener Woche auf eine Vereinbarung zur Umsetzung des § 87a SGB V („Rettungsschirm“) geeinigt. Sie sieht im Kern vor, dass für jede Praxis in Niedersachsen 85 Prozent der Vorjahreseinkünfte garantiert werden, wenn sie aufgrund der Corona-Pandemie einen Honorarverlust von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erlitten hat. KVN-Chef Mark Barjenbruch: „Alles in allem konnten wir einen Rettungsschirm verhandeln, der unseren Mitgliedern Planungssicherheit in Corona-Zeiten bietet.“

 

Die Details der Vereinbarung werden in Kürze zunächst der Vertreterversammlung der KVN als oberstem Beschlussgremium vorgestellt. Eine Information der niedersächsischen Vertragsärzte ist über das Niedersächsische Ärzteblatt im Juli vorgesehen.