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Warnung vor Schadsoftware Emotet

Das Computernetz der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist aktuell von der Schadsoftware Emotet angegriffen worden. 170 Computer sind infiziert.

 

Durch den Befall der MHH wird Emotet unter Umständen auch eine konkretere Gefahr für niedergelassene Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten. Die Absender der E-Mail aus der MHH wirken dabei echt. Die KVN rät, bei jeder E-Mail aus der MHH besonders aufmerksam zu sein. Dies gilt besonders für Anhänge. Stellen Sie gegebenenfalls Rückfragen beim Absender.

 

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt erneut eindringlich vor der extrem gefährlichen Schadsoftware Emotet. Der Trojaner wird seit einigen Tagen über E-Mails massenhaft versandt und hat bereits große Schäden angerichtet. Nutzer müssen darauf vorbereitet sein, selbst zum Ziel zu werden.

 

Emotet hat die Fähigkeit, aus E-Mail-Programmen neben Kontaktinformationen und -beziehungen auch Nachrichteninhalte auslesen zu können. Damit täuschen die Angreifer sehr echt wirkende Antworten auf tatsächlich von einem Nutzer versandte E-Mails vor. Das macht die Spam-Mails besonders glaubwürdig und die Opfer öffnen infizierte Anhänge oder klicken auf Download-Links zu Office-Dokumenten, in denen die Schadsoftware in Form von Makros lauert. Auf den infizierten Systemen spät Emotet wiederum E-Mail- Konten und -Nachrichten aus und verwendet die Informationen seines Opfers, um sich weiterzuverbreiten.

 

Weitere Informationen finden Sie https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ACS/DE/Micro/E-Mailsicherheit/emotet.html