Arbeitszeiten der Ärzte und Psychotherapeuten

1,14 Millionen Stunden ohne Bezahlung im letzten Quartal

Gleiche Vergütung für gleiche Leistung

Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen begrüßt Vorstoß des CDU-Bundesfachausschusses Gesundheit und Pflege

1. Dezember 2016 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat heute in Hannover ausdrücklich die CDU-Überlegungen zur Angleichung der Vergütung für Leistungen von niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern begrüßt. "Die Politik muss die ungleiche Honorierung von identischen Leistungen im ambulanten und stationären Bereich endlich angehen", sagte der Vorsitzende der KVN, Mark Barjenbruch, heute in Hannover. Trotz der vielen Gesetzesvorhaben habe sich die große Koalition mit den durch die Sektorenbrüche entstehenden Versorgungsproblemen nicht wirklich beschäftigt, kritisierte der KVN-Vorstandsvorsitzende. "Die neuen Impulse des Bundesfachausschusses Gesundheit und Pflege stimmen mich da positiv".
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Begrenzte Leistung bei begrenzter Vergütung

Beiträge der Versicherten in die Behandlung investieren

30. November 2016 - Kritik an den Finanzreserven der Gesetzlichen Krankenkassen hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) geäußert. "Die gesetzlichen Krankenkassen haben bis Ende September 2016 einen Überschuss von rund 1,5 Milliarden Millionen Euro ausgewiesen. Die Finanzreserven der Krankenkassen lagen zur Mitte des Jahres bei rund 16 Milliarden Euro - Tendenz steigend. Unter diesen Prämissen ist eine Budgetbegrenzung für medizinische Leistungen in der ambulanten Versorgung der gesetzlich krankenversicherten Bürger nicht angezeigt. Deshalb fordern wir eine kostendeckende Vergütung aller Behandlungen", sagte KVN-Vorstandsvorsitzender Mark Barjenbruch heute in Hannover.
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Richtgrößenprüfung wird durch Systemwechsel abgeschafft

Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen vereinbaren neue Arzneimittelzielvereinbarung ab 2017

28. November 2016 - Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) und die Verbände der Krankenkassen in Niedersachsen schließen für das Jahr 2017 erstmals eine Arzneimittelzielvereinbarung. In Niedersachsen wird es künftig entsprechend der gesetzlichen Änderung keine Richtgrößenprüfungen mehr geben. Die neue Vereinbarung wird sich stattdessen auf sogenannte Durchschnittsprüfungen und Zielquoten stützen, um eine wirtschaftliche Versorgung zu gewährleisten.
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Video zum Richtgrößen-Ablösepaket

Ab 2017 sind die Richtgrößenprüfungen Vergangenheit. Mit den Niedersächsischen Krankenkassen wurde ein Alternativmodell verhandelt, das Vertragsärzten künftig mehr Freiraum bei der Verordnung lässt. Damit stehen wir vor einem grundlegenden Systemwechsel. Man muss sich von dem bisherigen Modell der Richtgrößen mit seinen starren finanziellen Höchstgrenzen lösen. Doch wie funktioniert die Kontrolle der Arzneimittel-Ausgaben? Die KVN hat dazu ein kurzes Video angefertigt.
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Ohne Test keine Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen einführen

Gesundheitsministerium stellt Testverfahren zur Disposition und hält trotzdem an Sanktionen fest

12. November 2016 - Die Delegierten der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) haben heute in Hannover das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass vor Beginn des Wirkbetriebes zum Stammdatenabgleich die von der gematik geforderte Sicherheit der Telematikstruktur gewährleistet wird. Der Start dieser Tests verzögert sich erneut. Gründe sind fehlende Zertifizierungen der benötigten Geräte. Der benötigte Konnektor für den Bereich Süd-Ost erhält seine Zertifizierung voraussichtlich erst zum Ende des 1. Quartals 2017.
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Fast 20 Prozent vermittelter Arzttermine werden nicht wahrgenommen

Jeder fünfte Patient, der über die Terminservicestelle der KVN einen Arzttermin vermittelt bekommt, erscheint nicht in der Praxis.

12. November 2016 - Die Delegierten der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) haben heute in Hannover die Abschaffung der Terminservicestellen gefordert. In einer Resolution heißt es: "Die Delegierten der Vertreterversammlung der KVN kritisieren die Einführung der Terminservicestelle weiterhin scharf...
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Förderung von Praxisassistentinnen zu bürokratisch

Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen fordert Nachverhandlungen

4. November 2016 - Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat sich der Kritik des Deutschen Hausärzteverbandes an der vereinbarten Vergütungssystematik zur Förderung von nichtärztlichen Praxisassistentinnen (NäPa) angeschlossen. Kern der Kritik sind die bürokratischen Regelungen, die dazu führen, dass ein Großteil des Geldes nicht in den hausärztlichen Praxen ankommt. Bundesweit stehen dafür extrabudgetär 118 Millionen Euro zur Verfügung.
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Ergebnisse der Wahlen zur Vertreterversammlung der KVN

28. Oktober 2016 - Die niedersächsischen Vertragsärzte und -ärztinnen haben eine neue Vertreterversammlung gewählt. Die Stimmauszählung ist abgeschlossen. Zum Zwecke der Vorabinformation möchten wir Ihnen hier eine Übersicht der Wahlergebnisse der Wahl der Vertreterversammlung 2016 bereitstellen. Diese informatorische Veröffentlichung ersetzt nicht die amtliche Veröffentlichung im niedersächsischen Ärzteblatt und steht unter dem Vorbehalt der Annahme der Wahl durch die gewählten Vertreter.
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Medizinische Versorgung von Flüchtlingen/Asylbewerbern

Die Zahl der neuankommenden Flüchtlinge hat sich mittlerweile deutlich reduziert. Dennoch bleibt die medizinische Versorgung der Migranten eine dauernde Herausforderung und eine ungewohnte Situation für viele Ärzte, die auch verwaltungsrechtliche und abrechnungstechnische Zweifelsfälle mit sich bringt. Dies sowohl in den Aufnahmeeinrichtungen als auch in den Praxen. Wir beantworten Ihnen hier die am häufigsten gestellten Fragen zur Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Bezirksstelle.
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