Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

Gesundheitsreform: Schieflage zu Lasten der ambulanten Versorgung

Hannover, 29. April 2026  - 

Das Bundeskabinett hat heute ein Sparpaket für Milliarden-Entlastungen der gesetzlichen Krankenkassen auf den Weg gebracht. Die Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken sollen Beitragserhöhungen verhindern. Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) sieht eine Schieflage zu Lasten der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.


Notfallreform: Neue Strukturen sind personell und finanziell nicht realisierbar

Hannover, 22. April 2026  - 

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat heute in Hannover den aktuellen Kabinettsentwurf zur geplanten Notfallreform scharf kritisiert. Der Entwurf sei unausgereift und drohe, neue Parallelstrukturen zu schaffen, ohne die bestehenden Probleme der Notfallversorgung durch echte Patientensteuerung grundsätzlich zu lösen. Besonders der vorgesehene 24-Stunden-Fahrdienst für Hausbesuche und eine telemedizinische Erstversorgung rund um die Uhr unter der Telefonnummer 116117 stoßen in Niedersachsen auf deutliche Ablehnung. Bislang war so etwas nur außerhalb der Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte vorgeschrieben.


Sparkurs auf dem Rücken der Niedergelassenen wird ambulante Versorgung in Niedersachsen verschlechtern

Hannover, 21. April 2026  - 

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen und die niedersächsischen ärztlichen und psychotherapeutischen Verbände kritisieren die Ankündigungen von Bundesgesundheitsministerin Warken zur Stabilisierung der Finanzsituation der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die vertragsärztliche Versorgung in Niedersachsen ist von den angedachten Sparmaßnahmen massiv betroffen.


Sparmaßnahmen verschlechtern Versorgung

Hannover, 14. April 2026  - 

KVN-Vorstand kritisiert die heute vorgestellten Maßnahmen zur Stabilisierung der GKV-Finanzen durch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken


Wartezeit auf Arzttermine wird sich verlängern

Hannover, 30. März 2026  - 

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen steigen, die Einnahmen können nicht mithalten. Heute hat in Berlin eine von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzt Kommission auf über 400 Seiten insgesamt 66 Vorschläge für eine Finanzreform in der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Was kommt auf die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu?


KVN: Um Patientendaten effektiv zu schützen, müssen Praxisverwaltungssysteme sicherer werden

Hannover, 20. März 2026  - 

Überprüfung von Praxis-Software durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zeigt diverse Schwachstellen auf – KVN-Vorständin Nicole Löhr mahnt dringende Verbesserungen an


Kürzung psychotherapeutischer Honorare völlig unverständlich

Hannover, 13. März 2026  - 

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachen (KVN) hat heute in Hannover die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses scharf kritisiert. Dieser hatte gegen die Stimmen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) beschlossen, dass die Honorare für psychotherapeutische Leistungen ab dem 1. April 2026 um 4,5 Prozent abgesenkt werden.


KVN-Vertreterversammlung: Wer mehr Termine fordert, kann nicht gleichzeitig deren Finanzierung kürzen

Hannover, 12. März 2026  - 

Die Mitglieder der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) haben auf ihrer Frühjahrsversammlung am 7. März 2026 in Hannover intensiv die geplanten Gesetzgebungsverfahren des Bundesgesundheitsministerium (BMG) diskutiert.


Ärzte und Patienten im Nationalsozialismus: KVN zeigt Ergebnisse einer jahrelangen Forschungsarbeit

Hannover, 7. März 2026  - 

In den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) ist noch bis zum 27. März 2026 die Ausstellung „Systemerkrankung: Arzt und Patient im Nationalsozialismus“ zu sehen. Sie zeigt in eindrücklicher Weise durch multimedial aufbereitetes, bislang unveröffentlichtes Quellenmaterial, wie Ärztinnen und Ärzte und ihre Standesvertretung zu Verbrechen einer menschenverachtenden Ideologie und deren Umsetzung beigetragen haben.


Mit Aufklärung und Vorsorge gegen Darmkrebs

Hannover, 3. März 2026  - 

Jährlich erkranken rund 6.000 Menschen in Niedersachsen neu an Darmkrebs. Und so sterben jedes Jahr rund 2.300 Menschen an dieser Krebsart, die sich durch rechtzeitige Vorsorge verhindern lässt. Dass Prävention möglich ist, zeigen die positiven Entwicklungen der zurückliegenden Jahre: Seit Einführung der Untersuchung im Jahr 2002 haben bereits bundesweit über zehn Millionen Menschen an der Vorsorgekoloskopie teilgenommen. Dadurch konnten bis heute circa 167.000 Todesfälle und 340.000 Neuerkrankungen verhindert werden, so eine Hochrechnung der Felix Burda Stiftung.


1
3
4
5