Kooperationsanfragen an Mitglieder

Studieneinladung „CARE2“ - Wie wirken sich belastende Patientenereignisse auf Gesundheitsfachkräfte aus?
Kritische Zwischenfälle und unerwünschte Patientenereignisse können nicht nur für Patienten und Patientinnen weitreichende Folgen haben. Auch die beteiligten medizinischen Fachkräfte erleben solche Vorfälle häufig als tief belastend. Dennoch wird über diese Folgen noch immer zu wenig gesprochen.
Mit der am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden durchgeführten Studie „CARE2“ möchten wir besser verstehen, wie sich unerwünschte Patientenereignisse langfristig auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von medizinischen Fachkräften auswirken. Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen für wirksame Unterstützungsangebote nach belastenden Ereignissen zu schaffen.
Wer kann teilnehmen?
Gesucht werden Gesundheitsfachkräfte (z. B. Ärzt:innen, Pflegefachpersonen, Rettungssanitäter:innen, Hebammen, Therapeut:innen oder Angehörige anderer Gesundheitsberufe), die in den vergangenen sechs Monaten ein unerwünschtes Patientenereignis erlebt haben.
Wir freuen uns außerdem, wenn Sie diesen Aufruf zur Studienteilnahme in Ihrem beruflichen Umfeld weiterleiten. Jede Weiterverbreitung hilft uns, möglichst viele Perspektiven zu erfassen.
Was erwartet Sie?
Die Studie umfasst drei Befragungen innerhalb von etwa neun Monaten. Jede Befragung dauert ca. 10 bis 15 Minuten und beinhaltet Fragen zu Ihrer Erfahrung mit belastenden Patientenereignissen sowie Ihrem aktuellen psychischen Befinden.
Warum lohnt sich die Teilnahme?
Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, die Versorgung und Unterstützung von Gesundheitsfachkräften nach belastenden Ereignissen nachhaltig zu verbessern. Auf Wunsch erhalten Sie nach jedem Termin eine persönliche Rückmeldung zu Ihren Fragebogenergebnissen. Außerdem werden unter allen Teilnehmenden Wunschgutscheine verlost.
Sie möchten teilnehmen oder haben Fragen?
Dann kontaktieren Sie das Studienteam gerne unter care2@tu-dresden.de. Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu Teilnahmevoraussetzung oder Studienablauf.
Hier können Sie direkt an der ersten Befragung teilnehmen
BREAKOUT - eine Reha Maßnahme für junge Erwachsene mit Adipositas
BREAKOUT ist eine neu konzipierte Reha-Maßnahme für junge Erwachsene mit Adipositas im Alter von 18 bis 30 Jahren. Im Hinblick auf die stetig steigende Prävalenz von Übergewicht und Adipositas möchte die Deutsche Rentenversicherung in einem präventiven Ansatz für die junge Zielgruppe, die in bisherigen Programmen wenig berücksichtigt wurde, ein neues Konzept in der Rehabilitationslandschaft implementieren. Zielsetzung ist, neben einer nachhaltigen Gewichtsreduktion, vor allem einen Erhalt der Erwerbsfähigkeit, eine Verbesserung der Lebensqualität sowie eine Reduktion des Risikos für spätere Komorbiditäten zu erreichen.
Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) Niedersachsen würde sich freuen, wenn vertragsärztlich tätige Fachärztinnen/-ärzte für Allgemeinmedizin und hausärztliche Internistinnen/Internisten in Niedersachsen , die junge adipöse Erwachsene behandeln, über das Projekt BREAKOUT gezielt informieren bzw. das Poster in den Praxisräumen aufhängen bzw. Postkarten zur Studie auslegen.
Weitere Informationen zum Projekt:
Infomaterial zum Projekt
Befragung von leistungserbringenden in der Versorgung von Personen mit psychischer Erkrankung
Helfen Sie mit, die sektorenübergreifende Versorgung von Menschen mit
psychischen Erkrankungen zu verbessern. Gesucht werden Leistungserbringende in der (teil-)stationären und ambulanten Versorgung von Personen mit psychischen Erkrankungen. Weitere Information und Link zur Befragung
Hilfe für Opfer von Gewalttaten
Betroffene von Gewalttaten brauchen oft rasche psychotherapeutischen Unterstützung- um Gesundheitsstörung bzw. Chronifizierungen vermeiden zu können, bietet das Soziale Entschädigungsrecht (SGB XIV) neben Leistungen für Opfer von Gewalttaten auch eine psychotherapeutische Frühintervention.
In diesem Zusammenhang hat das Land Niedersachsen neue Informationsflyer erstellen lassen, um Betroffenen noch besser über die bestehenden Unterstützungsangebote und Leistungsansprüche zu informieren.
Umfrage zum zukünftigen Einsatz blutbasierter Biomarker der Alzheimer-Demenz in der hausärztlichen Versorgung
Neue Bluttests und Therapien zur Alzheimer-Demenz verändern die Versorgung von Patientinnen und Patienten grundlegend - und Hausärztinnen und Hausärzte spielen als erste Ansprechpartner dabei eine zentrale Rolle.
Ihre Perspektive ist gefragt: Welche Chancen, Bedenken und praktischen Veränderungen sehen Sie?
Kleiner Aufwand - große Wirkung: In ca. 20 min. leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung praxisnaher Informationsmaterialien für die Allgemeinmedizin sowie Patientinnen und Patienten.
Die Ergebnisse der Studie fließen in praxisnahe Kommunikationsleitfäden für Hausärztinnen und Hausärzte ein. Daher leisten Sie durch Ihre Teilnahme einen wichtigen Beitrag dazu, die neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sinnvoll in den hausärztlichen Alltag zu integrieren. Wir möchten durch unser Projekt dazu beitragen, dass zukünftige Entwicklungen in der Alzheimer-Versorgung relevant, umsetzbar und praxistauglich sind.
Weitere Informationen zum Projekt PREPARE (Förderung durch das BMFTR) finden Sie hier
Transparente KI in der Sepsisdiagnostik - Ihre Expertise zählt
Ihre Einschätzung ist gefragt: Nehmen Sie an einer anonymen Studie des Instituts für Medizinische Informatik der Charité teil und helfen Sie mit, praxisnahe und verantwortungsvolle KI-Systeme für den klinischen Alltag zu entwickeln.
Beurteilen Sie Fallvignetten aus dem klinischen Alltag, vergleichen Sie Ihre Einschätzung mit einer KI und erhalten Sie direkt individuelles Feedback zu Ihrer Treffergenauigkeit.
Jetzt mitmachen und die Zukunft der KI in der Medizin mitgestalten.