Impfen in Arztpraxen

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Impfen in Arztpraxen

Hinweise zur nächsten Impfstoffbestellung bis 27. April 12:00 Uhr für die Woche vom 3. bis 9. Mai


Impfstoffe
Der Bund wird für die Woche voraussichtlich rund drei Millionen Impfstoffdosen für die Arztpraxen bereitstellen: rund 1,6 Millionen von BioNTech/Pfizer, rund eine Million von AstraZeneca und rund 400.000 von Johnson & Johnson.
Maximale Bestellmenge pro Arzt

  • 36 Dosen (6 Vials) COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer
  • 50 Dosen (5 Vials) COVID-19-Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca
  • 15 Dosen (3 Vials) COVID-19-Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson

Bitte beachten Sie, dass sich durch die Bestellung nur eines Impfstoffes die Liefermenge für den jeweiligen Impfstoff nicht erhöht.


Mindestliefermenge
Es soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt mindestens 18 bis 24 Dosen von BioNTech/Pfizer, mindestens zehn Dosen von AstraZeneca und mindestens fünf Dosen von Johnson & Johnson erhält.
Achtung: Die Bestellung erfolgt impfstoffspezifisch. Ärzte geben auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) dazu den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl der Dosen an.


Auslieferung an die Praxen

  • Impfstoff von BioNTech/Pfizer und Johnson & Johnson: Montagnachmittag (3. Mai)
  • AstraZeneca: im Laufe der Woche
 

 

Bestellung, Lieferung und Verabreichung

 

 

Informationen zu den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca:

 

AstraZeneca

 

BioNTech/Pfizer

 

Organisation und Aufklärung

 

  • PraxisInfo: „Hinweise zur Organisation und Aufklärung“
  • Fragen und Antworten für das Patientengespräch
  • Rescue-Impf-App zur Unterstützung für Ärzte bei der COVID-19-Impfaufklärung von nicht deutschsprachigen Personen
    Die kostenlose App wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entwickelt und kann auch bei der Aufklärung sehgeschädigter oder gehörloser Menschen eingesetzt werden. Die App deckt mehr als 35 Sprachen einschließlich Gebärdensprache ab und ermöglicht nach Angaben des Ministeriums eine „rechtssichere Aufklärung und Anamneseerhebung“. Dabei würden keine personenbezogenen Daten auf dem Smartphone oder Tablet erzeugt oder gespeichert. Alle Inhalte und Funktionen der App wurden nach Angaben des BMG in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut (RKI) erstellt und sind medizin- und datenschutzrechtlich geprüft.
    Hinweise zum Download finden Sie hier.
    Info-Poster zur Rescue-Impf-App

 

Schaubild zur Priorisierung nach der Coronavirus-Impfverordnung:

 

Abrechnung und Dokumentation

 

 

Tägliche Dokumentation der durchgeführten Impfungen

 

Das Impf-​DokuPortal im KVN-​Portal wird am 1. April 2021 (Gründonnerstag) freigeschaltet.

 

 

Abrechnung durchgeführter Impfungen im Rahmen der Quartalsabrechnung

 

 

Informationsveranstaltungen externer Anbieter

 

  • Online-Seminare (Webinare) der Firma BioNTech für Ärzte mit Informationen zur Durchführung der Impfung, zu Stabilitäts- und Studiendaten und zur mRNA-Technologie, Anmeldung unter https://seminar-reihe.events-biontech.de/

 

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung in Arztpraxen
Ist die vorgeschlagene Bestellhöchstmenge für Corona-Impfstoffe je Arzt oder je Praxis zu verstehen?​

Die derzeit festgelegte Bestellempfehlung bezieht sich auf eine Muster-16-Verordnung und eine LANR, sprich einen Vertragsarzt oder einer Vertragsärztin, d. h. je LANR ist ein eigenständiges Rezept zu nutzen. Bei einer Gemeinschaftspraxis mit drei Ärzten sind demnach - sofern jeder der drei Ärzte COVID-19-Schutzimpfungen durchführt – entsprechend drei Muster-16-Verordnungen auszustellen.

Wie sind die Muster-16-Rezepte für Erst- und Zweitimpfungen auszustellen, sind hier Besonderheiten oder Unterschiede zu beachten?​

Erstimpfungen: Die Bestellungen erfolgen ab sofort impfstoffspezifisch, d. h. erstmals für die Woche vom 26. April bis 2. Mai . Das heißt: Ärzte geben auf dem Rezept den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl der Dosen an. Das passende Impfzubehör (Kanülen, Spritzen und ggf. NaCl-Lösung) wird weiterhin mitgeliefert; die Angabe „plus Impfzubehör“ auf dem Rezept reicht aus.

 

Beispiel: 48 Impfstoffdosen Comirnaty® plus erforderliches Impfzubehör

 

Zweitimpfungen:  Praxen bestellen den entsprechenden Anteil ebenfalls impfstoffspezifisch, aber mit dem Hinweis „Zweitimpfung“. Damit soll erreicht werden, dass Sie für die Zweitimpfungen so viele Dosen erhalten wie Sie benötigen. Wie die Bestellung in diesen Fällen dauerhaft erfolgen soll, wird aktuell noch mit dem Bundesgesundheitsministerium abgestimmt.

 

Nähere Informationen zur Bestellung finden Sie in der PraxisInfo „Impfstoffe und Zubehör: Bestellung, Lieferung und Verabreichung“, ein Beispiel für eine Muster 16 - Corona-Impfstoffverordnung finden Sie hier

Wo muss ich die Chargennummer des Impfstoffes erfassen?

Hierfür ist das KVDT-Feld 5010-Chargennummer als Pflichtfeld eingeführt worden. Bei Abrechnung der maßgeblichen Impfleistungen ist dieses Feld zwingend zu füllen.

Kann ich die Impfung von Privatpatienten unter „Peter Patient“ abrechnen?

Dies ist nicht möglich. Es ist zwingend ein eigenständiger Fall im Ersatzverfahren anzulegen, unter anderem um die Impfsurveillance aus der Abrechnung bedienen zu können. Als Kostenträger ist das Bundesamt für soziale Sicherung unter der VKNR: 38825 einzutragen. Dabei muss kein Aktenzeichen angelegt werden und die Versichertenart kann frei gewählt werden.

Ich beabsichtige, nur samstags Corona-Schutzimpfungen durchzuführen. Kann ich hierfür den Samstagszuschlag nach GOP 01102 EBM zusätzlich abrechnen?

Nein, die Abrechnung der Corona-Schutzimpfung ist abschließend in der Corona-Impfverordnung geregelt, die einen derartigen Zuschlag nicht vorsieht. Wird allerdings die zu impfende Person kurativ mitbehandelt, ist die Versicherten- oder Grundpauschale berechnungsfähig (ggf. auch noch andere erbrachte Leistungen) und dann natürlich auch der Samstagszuschlag nach der GOP 01102.

Kann ich den Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca auch für Personen unter 60 Jahren verwenden?

Seit dem 01.04.21 empfiehlt die STIKO die Impfung mit dem Impfstoff Vaxzevria der Firma AstraZeneca nur noch Personen im Alter von ≥ 60 Jahre. Der Einsatz des Impfstoffs von AstraZeneca unterhalb dieser Altersgrenze bleibt indes nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoakzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung möglich.

 

Das niedersächsische Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass unter Berücksichtigung dieser STIKO Empfehlung keine Bedenken gegen die Verwendung des Impfstoffs Vaxzevria von AstraZeneca auch bei Personen unter 60 Jahren bestehen, sofern diese vollständig über alle damit verbundenen Risiken, insbesondere die Möglichkeit des Auftretens einer Sinusvenenthrombose, aufgeklärt wurden, und sie sich dennoch freiwillig für die Impfung entscheiden. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, handelt es sich um eine empfohlene Impfung im Sinne von §§ 20 Abs. 3, 60 Abs. 1 S. 1 Nr.1 IfSG und es besteht bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen ein Anspruch auf Versorgung bei Impfschaden nach § 60 IfSG gegen das Land Niedersachsen.

Darf ich bei dem Impfstoff Comirnaty® von BioNTech​ uch eine siebte Dosis bzw. bei Vaxzevria® von AstraZeneca auch elf Dosen je Vial zur Verimpfung entnehmen?​​​

Das Bundesgesundheitsministerium schreibt: „Die Entnahme zusätzlicher Dosen aus Mehrdosenbehältnissen zugelassener COVID-19 Impfstoffe, z.B. einer 7. (BioNTech) bzw. 11. Dosis (Moderna, AstraZeneca), ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich und rechtlich zulässig, erfordert aber auf Seiten der Anwender eine besondere Umsicht und Sorgfalt. Angesichts der in der Durchstechflasche enthaltenen Gesamtmenge ist die Entnahme zusätzlicher Dosen vom Hersteller nicht garantiert, wenn man die Oberflächenbenetzung der Spritzen berücksichtigt sowie die Tatsache, dass in der Spritze oder Nadel eine Restmenge des Impfstoffs enthalten sein kann (sog. Totvolumen).

Die sichere Entnahme sämtlicher Impfdosen aus einem Mehrdosenbehältnis liegt grundsätzlich in der Verantwortung der ärztlichen Person bzw. des Personals, das den Impfstoff unter fachlicher Verantwortung in geeigneten Spritzen aufzieht. Dies gilt unabhängig davon, ob die erste, dritte, sechste oder eventuell siebente bzw. elfte Spritze aufgezogen wird.“

 

Das niedersächsische Gesundheitsministerium teilte zudem mit: „Die Haftung des Landes für den Impfstoff und die Impfung umfasst auch die entsprechende Entnahme einer 7. bzw. 11. Impfdose und die damit durchgeführte Impfung.“

 

Die Entnahme einer 7. Dosis bei dem Impfstoff Comirnaty® von BioNTech sowie der 11. Dosis vom Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca ist demnach möglich, sofern die 7. bzw. 11. Dosis vollständig entnommen werden kann. Unzulässig ist das Aufziehen einer Impfdose aus verschiedenen Vials.

 

Ich habe einen Patienten, der mehrere Diagnosen für die Impfung mit erhöhter Priorität auf sich vereint. Ich halte hier eine vorgezogene Impfung nach hoher Priorität für erforderlich und würde dem Patienten die sogenannte Härtefallbescheinigung ausstellen wollen.Ist dies möglich?​

Nein, die Härtefallbescheinigung ist nur für vergleichbar schwerwiegende Erkrankungen möglich, die nicht schon in den Diagnosekatalogen der hohen oder erhöhten Priorität enthalten sind.

 

Ein „upgrade“ ist damit ausgeschlossen.

Wie rechne ich die Härtefall-Bescheinigung nach GOP 97155 für GKV-Patienten    einerseits und Privatpatienten andererseits ab, über „Peter-Patient“?​

Die Abrechnung erfolgt personenbezogen über die PVS, für Privatpatienten ist das Ersatzverfahren anzuwenden und als Kostenträger das Niedersächsische Ministerium für Soziales, VKNR 17809, anzugeben.

Kann der Abstand zwischen der Erst- und der Folgeimpfung verlängert oder verkürzt werden?​​

Gemäß der aktuellen Coronavirus-Impfverordnung soll der von der STIKO empfohlene Abstand zwischen Erst- und Folgeimpfung beim mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech von sechs Wochen und beim Vektorviren-Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca von zwölf Wochen eingehalten werden. Die CoronaImpfV regelt zudem, dass wenn der empfohlene Abstand im Einzelfall aus wichtigem Grund überschritten wird, das Impfschema auf Grundlage der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut fortgesetzt werden soll.

 

Die CoronaImpfV sieht demnach für den Regelfall einen Abstand von sechs Wochen bzw. zwölf Wochen vor, der grundsätzlich eingehalten werden sollte. Ausnahmsweise darf aus wichtigem Grund unter Berücksichtigen der Zulassung und der medizinischen Gegebenheiten von dem empfohlenen Abstand abzuweichen. Die Impfabstände aus der Zulassung des mRNA-Impfstoffes Comirnaty von drei Wochen und des Vektorviren-Impfstoffs Vaxzevria von vier Wochen dürfen dabei nicht unterschritten werden. 

Ein Patient hat die Zweitimpfung im Impfzentrum versäumt und möchte diese bei mir als Hausarzt nachholen lassen. Ist dies möglich?​

Ja, versäumte Impfungen können Sie als Hausarzt nachholen. Achten Sie bitte auf eine entsprechende Dokumentation.

Ist bei einem Hausbesuch zur Impfung nach der GOP 88323 auch der Hausbesuch nach der GOP 01410 zuzüglich Wegegeld berechnungsfähig?​

Nein, die Besuchsgebühr und das Wegegeld sind nicht berechnungsfähig, ggf. sind weitere kurative Leistungen berechnungsfähig, wenn der Patient entsprechend mitbehandelt wird.

Wie gehe ich vor, wenn sich ein Geimpfter mit einer über das übliche Maß hinausgehenden Nebenwirkung in meiner Praxis vorstellt?​

Die Behandlung von über das übliche Maß hinausgehenden Nebenwirkungen, die erst im weiteren Verlauf nach der Impfung auftreten (nicht direkt nach der Impfung) erfolgt nicht im Impfzentrum, sondern durch die/den feststellende/n Ärztin/Arzt, es sei denn, die Nebenwirkungen sind so schwerwiegend, dass eine fachärztliche Behandlung bzw. eine Krankenhauseinweisung erforderlich ist. Nur unmittelbar während oder direkt nach der Impfung auftretende Nebenwirkungen können im Impfzentren behandelt werden, diese sind nicht dafür ausgerüstet, auch ggf. erforderliche weitere Therapien durchzuführen.

      

Die Aufklärungsmerkblätter zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA- und Vektor-basierten Impfstoffen enthalten ausführliche Angaben über typische Impfreaktionen, die lediglich Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff sind, aber auch über echte Komplikationen im Zusammenhang mit der Impfung. Diese Aufklärungsmerkblätter finden Sie hier.

 

Die Abrechnung der Behandlung von über das übliche Maß hinausgehenden Nebenwirkungen durch niedergelassene Ärztinnen/Ärzte erfolgt als kurativer Fall.

 

Meldung des Verdachts einer Impfnebenwirkung

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Darunter sind z. B. allergisch/anaphylaktische Reaktionen auf die Impfung, aber auch ungeklärte Komplikationen in einem direkten zeitlichen Zusammenhang mit der Applikation zu verstehen.

Die Meldung erfolgt vom feststellenden Arzt/Ärztin namentlich an das Gesundheitsamt.

 

Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 3 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

 

Die Meldepflicht nach IfSG gilt in jedem Fall. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, dass direkt an den Hersteller oder online direkt an das PEI gemeldet wird.

 

Meldeformulare

Die Meldung eines Verdachtsfalles einer unerwünschten Impfreaktion ist an das zuständige Gesundheitsamt zu richten. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt finden Sie hier.

 

Die Formulare zur Meldung (schriftlich oder online) finden sich auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts.

Mein Patient hat von seiner Krankenkasse ein Schreiben erhalten, in dem die niedersächsische Gesundheitsministerin dem Patienten eine Berechtigung zum Erhalt einer COVID-19-Schutzimpfung bestätigt. Was ist dies für ein Schreiben? ​

Die KVN ist in den Versand dieser Schreiben nicht involviert. Das Schreiben (hier ein Muster) wird an Patienten versendet, die auf Krankenkassendaten basierend herausgesucht wurden, und gilt als Nachweis einer Impfberechtigung gemäß § 6 Abs. 7 der CoronaImpfV.

 

Die Bescheinigung der Kasse besagt noch nicht, dass der Patient sofort zu impfen ist, sondern vielmehr, dass innerhalb der jeweiligen Prioritätsgruppe ein Impfanspruch besteht.

 

Eine generelle Verweigerung der Impfung von diesen Personen mit dem Hinweis der unberechtigten Ausstellung ist insofern problematisch, als Diagnosen dokumentiert und verarbeitet sein könnten, die dem Arzt nicht bekannt sind, weil sie von einem anderen Behandler gestellt wurden. Insofern trüge der Arzt möglicherweise das Risiko der Leistungsverweigerung für den Fall, dass der Patient mangels Impfung schwer erkrankt, obwohl vielleicht doch ein Impfanspruch bestanden hat.


Die Impfungen gegen das SARS-​CoV-2-Virus erreichen nun endlich die niedergelassenen Vertragsärztinnen und Vertragsärzte und damit Sie in Ihren Praxen. Dabei wird es einen langsamen Start geben, da bundesweit voraussichtlich in den ersten Wochen nur jeweils rund eine Million Impfdosen für die vertragsärztliche Versorgung zur Verfügung stehen. Ende April/Anfang Mai soll der Zufluss an Impfstoffen dann aber deutlich steigen. Wichtig ist aber, dass es nun endlich in den Arztpraxen losgeht.

 

Grundsätzlich können alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte mit dem Impfen beginnen. Der Impfstoff ist gerade anfangs noch knapp. Dementsprechend möchten wir Sie bitten, dass zunächst nur die Vertragsärztinnen und Vertragsärzte mit den Impfungen beginnen, die in Ihren Praxen dauerhaft Patienten aus den Prioritätsgruppen 1 und 2, hier insbesondere über 80 Jährige und Personen mit medizinischer Indikation, impfen. Bitte beachten Sie, das anfangs nur eine Impfstoffmenge von 18  bis 50 Impfdosen pro Woche zur Verfügung gestellt werden können. Insgesamt wird die konkrete Menge des Impfstoffs davon abhängen, wie viele Kolleginnen und Kollegen Impfstoff bestellen und dementsprechend wie viel Impfstoff dann auf die bestellenden Arztpraxen verteilt werden kann.

 

Sie, die Vertragsärztinnen und Vertragsärzte, werden mit den Impfungen entscheidend dazu beitragen die Pandemie hinter uns zu lassen um möglichst bald in die Normalität zurückzukehren. Dafür danken wir Ihnen bereits jetzt.