Impfen in Arztpraxen

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Impfen in Arztpraxen

Hinweise zur nächsten Impfstoffbestellung bis 3. August 12 Uhr für die Woche vom 16. bis 22. August 2021:  

 

Impfstoffe

Praxen können für die Woche vom 16. bis 22. August Impfstoff von BioNTech/Pfizer, AstraZeneca und von Johnson & Johnson bestellen.

 

Bestellmenge pro Arzt

Es gibt keine Vorgaben zu den Bestellmengen. Arztpraxen bestellen so viele Dosen, wie sie in der Woche für Erst- und gegebenenfalls für Zweitimpfungen benötigen.

Die Bestellung von Impfstoff für Erst- und Zweitimpfungen erfolgt dabei wie bisher auf zwei separaten Rezepten.

 

Rückmeldung durch die Apotheke

Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass alle Bestellungen beliefert werden können. Die Apotheken werden die Arztpraxen am Dienstag (10. August) dennoch informieren, wie viele Impfstoffdosen sie erhalten.

 

Hinweis: Die Arztpraxen bestellen den Impfstoff seit Mitte Juli immer zwei Wochen im Voraus. Hintergrund ist, dass der Bund das Liefer- und Bestellverfahren für COVID-19-Impfstoffe umgestellt hat, um den Bedarf an Impfstoffen besser bedienen zu können.

 

Aktuelle Hinweise zur Mitteilung der STIKO zur heterologen Impfung (mRNA-Zweitimpfung nach AstraZeneca-Erstimpfung), Stand 9. Juli 2021:

 

Die STIKO hat ihre geänderten Empfehlungen zur heterologen Impfung von mit AstraZeneca Erstgeimpften inzwischen veröffentlicht. Sie finden das entsprechende Epidemiologische Bulletin hier.

 

Durch eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wurde im Übrigen inzwischen klargestellt, dass die Staatshaftung auch bei Durchführung der heterologen Impfung greift, wenn die Impfungen mit der üblichen Sorgfalt und nach entsprechender Aufklärung innerhalb der in der Zulassung festgelegten Indikation (Impfung gegen COVID-19) und innerhalb der von der Zulassung umfassten Altersgruppe erfolgten.

 

Ärztinnen und Ärzte, die in heterolog impfen wollen, bestellen den mRNA-Impfstoff für die Zweitimpfung der nächsten Woche jeweils bis Dienstag, 12 Uhr, auf dem Muster 16 für Zweitimpfungen. Bitte beachten Sie, dass sich ab dem 13. Juli 2021 das Bestellverfahren ändert. Ab dann wird jeweils zum Dienstag einer Woche für die übernächste Woche bestellt. Einmalig müssen aufgrund dieser Umstellung zum 13. Juli 21 gleichzeitig zwei Bestellungen (für KW 29 und KW30) erfolgen. Nähere Informationen dazu finden Sie oben.  

 

Nach Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollen die heterologen Zweitimpfungen baldmöglichst erfolgen. Dabei ist jedoch der Mindestabstand von vier Wochen zur AstraZeneca-Erstimpfung zu beachten. Aufgrund der immer noch begrenzt vorhandenen Mengen an mRNA-Impfstoff müssen Ärztinnen und Ärzte außerdem die Ansprüche und Bedürfnisse von bisher einmal mit mRNA-Impfstoff Geimpften und von ungeimpften Risikopersonen im Blick behalten.

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) empfiehlt derzeit, vorhandene AstraZeneca-Impfstoffdosen zunächst nicht zu entsorgen.

 

Empfehlungen für bereits zweimal mit AstraZeneca Geimpfte existieren derzeit noch nicht. Es ist noch nicht geklärt, ob diese Personen eine zusätzliche Dosis mRNA-Impfstoff erhalten sollen. Eine Abrechnung der Gabe solcher dritter Impfdosen ist bisher nicht vorgesehen. 

 

Bestellung, Lieferung und Verabreichung

 

 

  • Impfungen durch den kollegialen Vertreter bei Praxisschließungen: Zweitimpfungen bei Praxisschließungen, etwa wegen Urlaub, sind in der Vertretungspraxis möglich. Zudem ist bei Praxisschließung auch eine frühere Impfstoffbestellung möglich. Weitere Informationen: Verordnung im Vertretungsfall, Beispiel Muster 16

 

Informationen zu Covid-19-Impfstoffen:

 

AstraZeneca

 

BioNTech/Pfizer

Janssen (gehört zu Johnson&Johnson)

 

Meldung unerwünschter Wirkungen von COVID-19-Impfstoffen

 

 

Organisation und Aufklärung

 

  • PraxisInfo: „Hinweise zur Organisation und Aufklärung“
  • Fragen und Antworten für das Patientengespräch
  • Rescue-Impf-App zur Unterstützung für Ärzte bei der COVID-19-Impfaufklärung von nicht deutschsprachigen Personen
    Die kostenlose App wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entwickelt und kann auch bei der Aufklärung sehgeschädigter oder gehörloser Menschen eingesetzt werden. Die App deckt mehr als 35 Sprachen einschließlich Gebärdensprache ab und ermöglicht nach Angaben des Ministeriums eine „rechtssichere Aufklärung und Anamneseerhebung“. Dabei würden keine personenbezogenen Daten auf dem Smartphone oder Tablet erzeugt oder gespeichert. Alle Inhalte und Funktionen der App wurden nach Angaben des BMG in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut (RKI) erstellt und sind medizin- und datenschutzrechtlich geprüft.
    Hinweise zum Download finden Sie hier.
    Info-Poster zur Rescue-Impf-App

 

Abrechnung und Dokumentation

 

 

Tägliche Dokumentation der durchgeführten Impfungen

 

Das Impf-​DokuPortal im KVN-​Portal wird am 1. April 2021 (Gründonnerstag) freigeschaltet.

 

 

Abrechnung durchgeführter Impfungen im Rahmen der Quartalsabrechnung

 

 

Informationsveranstaltungen externer Anbieter

 

  • Online-Seminare (Webinare) der Firma BioNTech für Ärzte mit Informationen zur Durchführung der Impfung, zu Stabilitäts- und Studiendaten und zur mRNA-Technologie, Anmeldung unter https://seminar-reihe.events-biontech.de/

 

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung in Arztpraxen
Neu: Sind Auffrischimpfungen nach vollständig durchgeführter COVID-19-Schutzimpfung bereits möglich bzw. wann kann mit weiteren Informationen hierzu gerechnet werden?​

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) informiert, dass das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in enger Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem RKI beständig die verfügbare Daten- und Studienlage zu der Frage auswertet, ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Auffrischimpfung erforderlich ist. Aktuell liegen nach Angaben des PEI noch keine validen Daten zur der Frage vor, wie lange der Schutz der verschiedenen COVID-19-Impfstoffe nach einer vollständig durchgeführten Impfserie anhält, von mindestens sechs Monaten kann ausgegangen werden.

 

Zur vorsorglichen Planung rechnet das BMG damit, dass rechtzeitig vor dem Herbst und Winter für pflegebedürftige und immungeschwächte Personen eine Auffrischimpfung empfohlen wird. Das BMG wird diesen Prozess mit den Ländern so vorbereiten, dass die Auffrischimpfungen für die genannten Personengruppen im September beginnen könnten. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine Zulassungserweiterung der COVID-19-Impfstoffe - derzeit ist noch keiner der Impfstoffe für eine Auffrischungsimpfung zugelassen.

Kann ich COVID-19-Impfstoff an eine andere Praxis abgeben, wenn mehrere Patienten kurzfristig ihre Impftermine absagen und der Impfstoff sonst verfällt?​

Aufgrund der geänderten, am 14. Juli 2021 veröffentlichten Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19 an Arztpraxen und Betriebsärztinnen und Betriebsärzte ergeben sich bezüglich der Bestellung und Abgabe von COVID-19-Impfstoffen einige Änderungen, die mehr Flexibilität bringen.

 

Grundsätzlich gilt weiterhin, dass die Abgabe der Covid-Impfstoffe über die regelmäßige Bezugsapotheke erfolgt und von einer Apotheke bezogen werden soll. Allerdings wurden zur flexibleren Verteilung der Impfstoffe Ausnahmevorschriften für Apotheken und Leistungserbringer aufgenommen:

 

Vertragsärzte, Privatärzte, Betriebsärzte, die Impfstoff von den Apotheken erhalten haben, dürfen diesen Impfstoff ausnahmsweise unentgeltlich an andere in §3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 4 genannte impfbereite und in räumlicher Nähe liegende Leistungserbringer abgeben, wenn sie ihn nicht selber verimpfen können. Grund dafür könnte z. B. eine kurzfristige Absage von Patienten für geplante Impftermine sein. Ziel ist die Vermeidung von Verwurf des Impfstoffes. Die Leistungserbringer haben dann sicherzustellen, dass die Impfstoffe durchgehend zuverlässig und unter Einhaltung der Transportvorgaben an den anderen Leistungserbringer abgegeben werden.

 

Wie für Apotheken gilt dann, dass die Impfstoffe durchgehend zuverlässig und unter Einhaltung der Transportvorgaben der Impfstoffe (insbesondere der mRNA-Impfstoffe) abgegeben werden müssen. Möglich ist auch die Abgabe an ein Impfzentrum oder an ein mobiles Impfteam. Bei Abgabe an ein Impfzentrum/mobiles Impfteam muss das Impfzubehör nicht mit abgegeben werden, sonst aber schon, also z. B. bei Abgabe an eine andere impfende Praxis.

 

Weitere Ausnahmen:

 

  • Apotheken dürfen auch Praxen mit Impfstoff beliefern, mit denen sie sonst keine Kontakte haben
  • Betriebsärzte dürfen für die Impfung an einem Ort auch aus mehreren Apotheken Impfstoff beziehen

 

Da es sich um eine Ausnahmeregelung handelt, sollten sich Praxen auch weiterhin an die grundsätzlichen Vorgaben halten, d. h. grundsätzlich sollen die Apotheken Impfstoff liefern und der Lieferung soll eine Bestellung der Arztpraxis zu Grunde liegen.

 

Sofern im Ausnahmefall bereits gelieferter Impfstoff von einer Praxis abgegeben werden kann, muss der Empfänger in räumlicher Nähe zur abgebenden Praxis sein und den Impfstoff zweckgemäß verwenden. Bei Abgabe und Transport der Impfstoffe müssen die besonderen Anforderungen beachtet werden, um die Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe nicht zu gefährden.

Besteht für mich ein Haftungsrisiko, wenn ich den COVID-19-Impfstoff innerhalb einer Impfreihe (hererologe Impffolge) wechsle?​

Die STIKO hat ihre geänderten Empfehlungen zur heterologen Impfung von mit AstraZeneca Erstgeimpften inzwischen veröffentlicht. Sie finden das entsprechende Epidemiologische Bulletin hier.

 

Ärzte haben bei korrekt durchgeführter Schutzimpfung unter Beachtung der ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Aufklärung und Verabreichung des Impfstoffs kein Haftungsrisiko für Impfschäden, wenn sie den COVID-19-Impfstoff innerhalb einer Impfreihe wechseln. Nach §60 Abs. 1 Nr. 1a des Infektionsschutzgesetzes können alle Personen, die auf Grundlage der Coronavirus-​Impfverordnung geimpft werden, Versorgungsansprüche gegen den Staat geltend machen. Zudem hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zwischenzeitlich bestätigt, dass der Wechsel des COVID-19-Impfstoffs innerhalb einer Impfreihe (heterologe Impffolge) grundsätzlich keine Anwendung außerhalb der Zulassung darstellt, wenn die Impfung innerhalb der in der Zulassung festgelegten Indikation (Impfung gegen COVID-19) und innerhalb der von der Zulassung umfassten Altersgruppe durchgeführt wird. Die Staatshaftung für Impfschäden gilt auch in diesen Fällen.

Wie lange kann der Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer im Kühlschrank gelagert werden?​

Die unverdünnte, aufgetaute Durchstechflasche kann 1 Monat (31 Tage) bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

  • Innerhalb der 1-monatigen Haltbarkeitsdauer bei 2 °C bis 8 °C können bis zu 12 Stunden für den Transport genutzt werden.
  • Der verdünnte Impfstoff ist weiterhin 6 Stunden bei 2 bis 30 °C ab dem Zeitpunkt der Verdünnung haltbar, der Impfstoff muss in dieser Zeit verabreicht werden.
Stellt die KVN Vordrucke für den Genesenennachweis bereit?​

Die KVN empfiehlt, dass Genesene einen Laborbefund ihres positiven PCR-Tests mitführen. Falls eine zusätzliche Bescheinigung erforderlich erscheint, kann diese durch den Patienten beim während der damaligen Erkrankung zuständigen Gesundheitsamt angefordert werden.

 

Grundsätzlich können auch Ärzte die Genesenennachweise ausstellen. Bitte beachten sie, dass die Genesenennachweise derzeit ausschließlich aufgrund eines mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate alten positiven PCR-Labortests ausgestellt werden können. Ein SARS-CoV-2-Antikörpernachweis reicht hierfür nach der derzeit geltenden COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung nicht aus. Im KVN-Portal ist ein entsprechender Vordruck des ÖGD eingestellt, den Ärzte laut Mitteilung des Landes ebenfalls verwenden dürfen.

 

Außerdem ist eine Vergütung für das Ausstellen des Nachweises weder über die GKV noch über den Bund vorgesehen. Diese müsste deshalb ggf mit dem Patienten selbst über die GOÄ abgerechnet werden.  Abrechenbar ist lediglich die Erstellung eines digitalen Genesenenzertifikats. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Wie weisen Genesene ihre vollständige Impfung nach? Diese müssen ja nur einmalig geimpft werden.​

Genesene sollten einen Genesenennachweis sowie einen Nachweis ihrer einmaligen Impfung mitführen, z. B. ihren Impfpass bzw. das Ersatzformular zur Dokumentation der durchgeführten Impfungen. Der Genesenennachweis kann durch den Patienten beim während der damaligen Erkrankung zuständigen Gesundheitsamt angefordert werden.

 

Grundsätzlich können auch Ärzte die Genesenennachweise ausstellen. Bitte beachten sie, dass Genesenennachweise in diesem Zusammenhang derzeit ausschließlich aufgrund eines mindestens 28 Tage alten, positiven PCR-Labortests ausgestellt werden können. Ein SARS-CoV-2-Antikörpernachweis reicht hierfür nach der derzeit geltenden COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung nicht aus.

 

Außerdem ist eine Vergütung für das Ausstellen des Nachweises derzeit weder über die GKV noch über den Bund vorgesehen. Diese müsste deshalb ggf mit dem Patienten selbst über die GOÄ abgerechnet werden. Abgerechnet werden kann lediglich die Erstellung eines digitalen Genesenenzertifikats, nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Im KVN-Portal ist ein entsprechender Vordruck des ÖGD eingestellt, den Ärzte laut Mitteilung des Landes ebenfalls verwenden dürfen.

Kann ich die Erstellung eines Genesenennachweises abrechnen?

Abrechenbar ist lediglich die Erstellung eines digitalen Genesenenzertifikats. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Soll ich mich mit Impfstoff bevorraten und diesen dann gesammelt zu einem späteren Zeitpunkt verimpfen?​

Nein. Die Impfstoffbestellungen sollen immer zum Dienstag einer Woche für die folgende Woche erfolgen. Laut BMG sollen möglichst keine Impfstoffvorräte angelegt werden, weil dies die Planung und Bereitstellung des vertragsärztlichen Impfstoffkontingents erschwert.

 

Eine Ausnahme zur Vorgabe der Bestellung zum Dienstag für die übernächste Woche besteht bei vorrübergehenden Praxisschließungen, z. B. wegen Urlaubs:

 

In diesem Fall kann der Arzt die Impfstoffbestellung auch schon früher als an dem entsprechenden Dienstag in der Apotheke einreichen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die empfohlenen Bestellmengen möglicherweise noch nicht bekannt sind. Ärzte und Apotheker sollten dies im Vorfeld besprechen.

Wie sind die Muster-16-Rezepte für Erst- und Zweitimpfungen auszustellen, sind hier Besonderheiten oder Unterschiede zu beachten?​

Die Bestellung von Impfstoff für Erst- und Zweitimpfungen in Arztpraxen erfolgt impfstoffspezifisch und auf zwei separaten Rezepten. Damit soll erreicht werden, dass die Belieferung mit Impfstoff für Zweitimpfungen vorrangig erfolgen kann.

 

Erstimpfungen: Ärzte geben auf dem Rezept den Impfstoffnamen,  die jeweilige Anzahl der Dosen und den Hinweis „Erstimpfungen“ an. Das passende Impfzubehör (Kanülen, Spritzen und ggf. NaCl-Lösung) wird weiterhin mitgeliefert; die Angabe „plus Impfzubehör“ auf dem Rezept reicht aus.

 

Beispiel: “Erstimpfungen: X Impfstoffdosen Comirnaty® plus erforderliches Impfzubehör“

 

Zweitimpfungen: Praxen bestellen den entsprechenden Anteil ebenfalls impfstoffspezifisch mit dem Hinweis „Zweitimpfungen“.

Beispiel:Zweitimpfungen: X Impfstoffdosen Comirnaty® plus erforderliches Impfzubehör

Wo muss ich die Chargennummer des Impfstoffes erfassen?

Hierfür ist das KVDT-Feld 5010-Chargennummer als Pflichtfeld eingeführt worden. Bei Abrechnung der maßgeblichen Impfleistungen ist dieses Feld zwingend zu füllen.

Kann ich die Impfung von Privatpatienten unter „Peter Patient“ abrechnen?

Dies ist nicht möglich! Es ist zwingend ein eigenständiger Fall im Ersatzverfahren anzulegen, unter anderem um die Impfsurveillance aus der Abrechnung bedienen zu können. Als Kostenträger ist das Bundesamt für soziale Sicherung unter der VKNR: 38825 einzutragen. Dabei muss kein Aktenzeichen angelegt werden und die Versichertenart kann frei gewählt werden.

 

Die alleinige Ausstellung eines elektronischen Impfzertifikats für einen Privatpatienten kann dagegen über „Peter Patient“ abgerechnet werden. Dies funktioniert aber natürlich nur, wenn die Erstellung des Impfzertifikats über die Webanwendung des RKI erfolgt. Wenn die Erstellung über die PVS erfolgen soll, müssen die Daten des Patienten vorher entsprechend angelegt werden, da das erstellte Zertifikat ansonsten auf den Namen Peter Patient lauten würde.

Welche ICD-Codes sind für die COVID-19-Impfung relevant?

Die folgenden beiden ICD-Codes können im Rahmen der COVID-19-Impfung genutzt werden:

 

U11.9 Notwendigkeit der Impfung gegen COVID-19, nicht näher bezeichnet:

Dieser Kode ist für Fälle vorgesehen, bei denen das Gesundheitswesen zum Zweck einer Corona-Schutzimpfung in Anspruch genommen wird. Dieser Code wird ausschließlich mit dem Zusatzkennzeichen „G“ (gesichert) für die Diagnosesicherheit angewandt.

 

U12.9 ! Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen, nicht näher bezeichnet:

 

Dieser Kode ist für Fälle vorgesehen, bei denen der Zusammenhang eines aktuellen, anderenorts kodierten Zustandes mit einer Nebenwirkung durch einen sachgerecht verabreichten Corona- Impfstoff kodiert werden soll. Es handelt sich dabei um einen Zusatzcode, einen sogenannten Ausrufezeichencode. Das Ausrufezeichen muss bei der Kodierung nicht mit angegeben werden. Der Code kann nicht allein verwendet werden, sondern nur in Kombination mit einem anderen Code, der für die Primärverschlüsselung zugelassen ist und die konkret aufgetretene Nebenwirkung kodiert (z.B. R50.88G nicht näher bezeichnetes Fieber).  

Der Kode U12.9 ! kann mit allen Zusatzkennzeichen (G, V, A, Z) kombiniert werden.

Welcher Kostenträger muss bei der Verordnung von Covid-19-Impfstoffen angegeben werden?

Der Kostenträger ist das Bundesamt für soziale Sicherung (BAS). Ab dem 1. Juli 2021 muss für diesen Kostenträger die neue IK 103609999 verwendet werden, die dann auch in der PVS hinterlegt ist.

           

Bitte beachten Sie, dass einige PVS für die Nutzung des neuen IK die Angabe eines Patientennamens im entsprechenden Feld des Muster 16 fordern. In diesem Fall können Sie den Namen „COVID-19-Impfstoff“ verwenden.

Ich beabsichtige, nur samstags Corona-Schutzimpfungen durchzuführen. Kann ich hierfür den Samstagszuschlag nach GOP 01102 EBM zusätzlich abrechnen?

Nein, die Abrechnung der Corona-Schutzimpfung ist abschließend in der Corona-Impfverordnung geregelt, die einen derartigen Zuschlag nicht vorsieht. Wird allerdings die zu impfende Person kurativ mitbehandelt, ist die Versicherten- oder Grundpauschale berechnungsfähig (ggf. auch noch andere erbrachte Leistungen) und dann natürlich auch der Samstagszuschlag nach der GOP 01102.

Besteht für mich ein Haftungsrisiko, wenn ich Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren impfe?​

Die Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder hat am 27. Mai 2021 einen Beschluss zur Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen in die Impfkampagne gefasst. Hiernach können sich Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren seit dem Ende der Priorisierung, dem 7. Juni 2021, in vergleichbarer Weise wie andere Impfwillige um einen Impftermin bemühen.

 

Bei jeder Impfung sind Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, die impfende Person bzw. den Sorgeberechtigten in ausreichendem Maß über die Vorteile und Risiken der Impfung vorab zu informieren. Die Aufklärung ist Teil der Impfleistung. Aus den Vorschriften zum Behandlungsvertrag ergibt sich, dass über sämtliche für die Einwilligung wesentlichen Umstände aufzuklären ist. Dazu gehören insbesondere Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten. Mit weiteren Informationen unterstützt die STIKO Ärzte und Ärztinnen sowie Eltern bei der Entscheidung für oder gegen eine COVID-Impfung https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Infoblatt_Impfung_Kinder_und_Jugendliche.html

 

Sie gehen kein Haftungsrisiko ein, wenn Sie nach ordnungsgemäßer Aufklärung entsprechend der STIKO-​Vorgaben Kinder und Jugendliche mit einem für die Altersgruppe zugelassenen Impfstoff (derzeit nur Cormirnaty von BioNTech/Pfizer) gegen COVID impfen und die Impfung ordnungsgemäß durchgeführt wird. Die staatliche Haftung greift nach § 60 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz für alle auf Basis der Corona-​Impfverordnung geimpften Personen.

Neu: Kann ich den Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca sowie den Impfstoff Janssen der Firma Janssen-Cilag (Johnson&Johnson) auch für Personen unter 60 Jahren verwenden?​

Die STIKO empfiehlt die Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca und COVID-19 Vaccine Janssen für Personen zu verwenden, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Der Einsatz von Vaxzevria für eine erste oder zweite Impfstoffdosis und der COVID-19 Vaccine Janssen als einmalige Impfung unterhalb dieser Altersgrenze bleibt indes nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz durch die impfwillige Person möglich. Unter diesen Voraussetzungen können nach ärztlichem Ermessen Impfungen mit Vaxzevria und Janssen an jüngere Impfwillige erfolgen.

 

Ärzte haben bei korrekt durchgeführter Schutzimpfung kein Haftungsrisiko für Impfschäden, wenn sie Personen unter 60 Jahren mit dem Vakzin von AstraZeneca oder Johnson & Johnson impfen. Kommt es durch die Schutzimpfung, zu einer gesundheitlichen Schädigung, greift die staatliche Haftung. Nach § 60 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes können alle Personen, die auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung geimpft werden, Versorgungsansprüche gegen den Staat geltend machen. Dies gilt auch für unter 60-Jährige, die sich freiwillig für den Impfstoff von AstraZeneca oder Johnson & Johnson entscheiden.

Ist die Entnahme zusätzlicher Dosen aus Mehrdosenbehältnissen der COVID-19-Impfstoffe zulässig?

Das niedersächsische Gesundheitsministerium verweist auf eine Information des Bundesgesundheitsministeriums. Danach ist die Entnahme zusätzlicher Dosen aus Mehrdosenbehältnissen zugelassener COVID-19 Impfstoffe unter bestimmten Voraussetzungen möglich und zulässig, erfordert aber auf Seiten der Anwender eine besondere Umsicht und Sorgfalt. Die sichere Entnahme sämtlicher Impfdosen aus einem Mehrdosenbehältnis liegt grundsätzlich in der Verantwortung der ärztlichen Person bzw. des Personals, das den Impfstoff unter fachlicher Verantwortung in geeigneten Spritzen aufzieht. Dies gilt unabhängig davon, ob die erste, dritte, sechste oder eventuell siebente bzw. elfte Spritze aufgezogen wird.

 

Unzulässig ist das Aufziehen einer Impfdose aus verschiedenen Vials. Den impfenden Ärztinnen und Ärzten obliegt die Einhaltung der gebotenen ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Behandlung. Dies schließt die sorgfältige Entnahme der Impfdosen und die Verabreichung der Impfdosen bei Verwendung geeigneten Impfzubehörs ein. Werden diese Pflichten schuldhaft verletzt und entsteht hierdurch ein Schaden, haftet die betreffende ärztliche Person nach allgemeinen Grundsätzen. Dies gilt grundsätzlich für jede aufgezogene Spritze und jede verabreichte Dosis.

 

Bei Einhaltung der gebotenen Sorgfalt haftet der Arzt/die Ärztin nicht für Impfschäden, wenn es durch die Anwendung des Impfstoffs zu einer Schädigung der geimpften Person kommt. Neben der denkbaren Haftung des pharmazeutischen Unternehmens ist im Infektionsschutzgesetz (IfSG) die staatliche Haftung geregelt. Nach § 60 Abs. 1 IfSG können Personen, die auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft wurden und hierdurch eine gesundheitliche Schädigungen (Impfschaden) erlitten haben,  Versorgungsansprüche gegen den Staat geltend machen.

Wie muss oder kann ich mich fachlich auf die Impfung bzw. den Impfstoff vorbereiten?

Offizielle Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit zu diesem Thema finden Sie hier. Dort findet sich auch das aufgrund der Vorgaben der EMA aktualisierte Aufklärungsblatt zu den Vektorimpfstoffen.

 

 Zusätzlich stellt das BMG auf seiner Webseite weitere Informationen für Fachleute bereit.

 

Informationen zu bereits zugelassenen Impfstoffen finden Sie auf der Webseite des PEI.

Wie rechne ich die Härtefall-Bescheinigung nach GOP 97155 für GKV-Patienten    einerseits und Privatpatienten andererseits ab, über „Peter-Patient“?​

Nach dem Wegfall der Priorisierung am 7. Juni 2021 ist das Ausstellen der so genannten Härtefallbescheinigung nicht mehr erforderlich und wird auch nicht mehr vergütet.

Kann der Abstand zwischen der Erst- und der Folgeimpfung verlängert oder verkürzt werden?​​

Gem. § 2 Abs. 1 S. 1 der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV) soll der von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut als längst möglich empfohlene Abstand zwischen Erst- und Folge- sowie Auffrischimpfungen eingehalten werden. Von der Einhaltung des längst möglichen Abstands kann im Rahmen der in der Zulassung des jeweiligen Impfstoffs festgelegten Abstände abgewichen werden, insbesondere wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen oder eine zeitnahe Verwendung vorhandener Impfstoffe notwendig ist.

 

§2 Abs. 2 der CoronaImpfV regelt zudem, dass wenn der empfohlene Abstand im Einzelfall aus wichtigem Grund überschritten wird, das Impfschema auf Grundlage der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut fortgesetzt werden soll.

Ein Patient hat die Zweitimpfung im Impfzentrum versäumt und möchte diese bei mir als Hausarzt nachholen lassen. Ist dies möglich?​

Ja, versäumte Impfungen können Sie als Hausarzt nachholen. Achten Sie bitte auf eine entsprechende Dokumentation.

Muss für die Zweitimpfung erneut eine Aufklärung erfolgen und dokumentiert werden?​

Eine erneute Aufklärung vor der zweiten Impfung ist nur erforderlich, wenn zusätzliche Risiken hinzugetreten sind oder die Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff erfolgt als die Erstimpfung. Sofern eine erneute Aufklärung nicht erforderlich ist, ergeben sich aus der Impfverordnung diesbezüglich auch keine besonderen Dokumentationserfordernisse. Zu beachten ist jedoch, dass im Gegensatz zur Aufklärung vor der Zweitimpfung stets eine erneute Anamnese zu erheben ist, um die Impffähigkeit festzustellen. Diese ist ebenso wie die Einwilligung in die Zweitimpfung zu dokumentieren.

Ist bei einem Hausbesuch zur Impfung nach der GOP 88323 auch der Hausbesuch nach der GOP 01410 zuzüglich Wegegeld berechnungsfähig?​

Nein, die Besuchsgebühr und das Wegegeld sind nicht berechnungsfähig, ggf. sind weitere kurative Leistungen berechnungsfähig, wenn der Patient entsprechend mitbehandelt wird.

Kann ich auch außerhalb meiner Praxisräume Impfungen vornehmen?

Ja, abgesehen von der Möglichkeit, im Rahmen von Hausbesuchen bei Patienten Impfungen vorzunehmen, kann auch in anderen Räumlichkeiten außerhalb der eigenen Praxis geimpft werden. Da es sich bei der Impfung gegen das Coronavirus um keine vertragsärztliche Leistung handelt, ist eine Anzeige von ausgelagerten Praxisräumen gegenüber der KVN hier nicht erforderlich. Es kommen allein die berufsrechtlichen Regelungen der Ärztekammer zur Tätigkeit außerhalb des eigenen Praxissitzes zur Anwendung.

 

Bitte beachten Sie, dass für solche Impfungen in anderen Räumlichkeiten keine Hausbesuchsgebühren abgerechnet werden können.

Wie gehe ich vor, wenn sich ein Geimpfter mit einer über das übliche Maß hinausgehenden Nebenwirkung in meiner Praxis vorstellt?​

Die Behandlung von über das übliche Maß hinausgehenden Nebenwirkungen, die erst im weiteren Verlauf nach der Impfung auftreten (nicht direkt nach der Impfung) erfolgt nicht im Impfzentrum, sondern durch die/den feststellende/n Ärztin/Arzt, es sei denn, die Nebenwirkungen sind so schwerwiegend, dass eine fachärztliche Behandlung bzw. eine Krankenhauseinweisung erforderlich ist. Nur unmittelbar während oder direkt nach der Impfung auftretende Nebenwirkungen können im Impfzentren behandelt werden, diese sind nicht dafür ausgerüstet, auch ggf. erforderliche weitere Therapien durchzuführen.

      

Die Aufklärungsmerkblätter zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA- und Vektor-basierten Impfstoffen enthalten ausführliche Angaben über typische Impfreaktionen, die lediglich Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff sind, aber auch über echte Komplikationen im Zusammenhang mit der Impfung. Diese Aufklärungsmerkblätter finden Sie hier.

 

Die Abrechnung der Behandlung von über das übliche Maß hinausgehenden Nebenwirkungen durch niedergelassene Ärztinnen/Ärzte erfolgt als kurativer Fall.

 

Meldung des Verdachts einer Impfnebenwirkung

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Darunter sind z. B. allergisch/anaphylaktische Reaktionen auf die Impfung, aber auch ungeklärte Komplikationen in einem direkten zeitlichen Zusammenhang mit der Applikation zu verstehen.

Die Meldung erfolgt vom feststellenden Arzt/Ärztin namentlich an das Gesundheitsamt.

 

Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 3 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

 

Die Meldepflicht nach IfSG gilt in jedem Fall. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, dass direkt an den Hersteller oder online direkt an das PEI gemeldet wird.

 

Meldeformulare

Die Meldung eines Verdachtsfalles einer unerwünschten Impfreaktion ist an das zuständige Gesundheitsamt zu richten. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt finden Sie hier.

 

Die Formulare zur Meldung (schriftlich oder online) finden sich auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts.

Warum erhielten einige Patienten Schreiben, in dem das Land ihnen eine Berechtigung zum Erhalt einer COVID-19-Schutzimpfung bestätigt?​ ​

Die KVN war in den Versand dieser Schreiben nicht involviert. Das Schreiben (hier ein Muster) wird an Patienten versendet, die auf Krankenkassendaten basierend herausgesucht wurden, und galt als Nachweis einer Impfberechtigung nach der CoronaImpfV in der damaligen Fassung.

 

Die Bescheinigung der Kasse besagt noch nicht, dass der Patient sofort zu impfen ist, sondern vielmehr, dass innerhalb der jeweiligen Prioritätsgruppe ein Impfanspruch bestand.

 

Eine generelle Verweigerung der Impfung von diesen Personen mit dem Hinweis der unberechtigten Ausstellung ist insofern problematisch, als Diagnosen dokumentiert und verarbeitet sein könnten, die dem Arzt nicht bekannt sind, weil sie von einem anderen Behandler gestellt wurden. Insofern trüge der Arzt möglicherweise das Risiko der Leistungsverweigerung für den Fall, dass der Patient mangels Impfung schwer erkrankt, obwohl vielleicht doch ein Impfanspruch bestanden hat.

Wo finde ich mehrsprachige Informationen zum Coronavirus?

WEBSITEs
Auf der Webseite https://www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus finden Sie nformationen & Links, übersetzt und sortiert in nun 23 Sprachen (neu dazugekommen sind Kurdisch, Portugiesisch und Somali):

 

  • zu aktuellen Regeln im Alltag und öffentlichen Leben (z.B. Corona-Notbremse bei Inzidenz über 100),
  • zum Impfen und zur Corona-Warn-App,
  • zu Reisebestimmungen aus Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten,
  • zum Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.

 

Mehrsprachige Informationen speziell für EU-Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gibt es auf der Website der EU-Gleichbehandlungsstelle.

 

KURZINFORMATION (Flyer) zum Ausdrucken in 23 Sprachen

Unseren Flyer in 23 Sprachen mit wichtigen Informationen zu Corona, niedrigschwellig auf 3 Seiten aufbereitet, finden Sie hier zum Download. Der Flyer wird laufend aktualisiert.

 

CORONA STOPPEN – NEUES PROJEKT

Die Deutschlandstiftung Integration hat das Projekt „Corona stoppen“ initiiert.  Auf Deutsch, Türkisch, Arabisch und Farsi/Dari informieren der türkischsprachige, Berliner Radiosender Metropol FM und das Nachrichtenportal „Amal, Berlin!“ über aktuelle Maßnahmen gegen Corona. Hier geht es zum Projekt „Corona stoppen“.

 

VIDEOS ZUM  IMPFWISSEN

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung stellt seit April 2021 Videos zum Impfwissen bereit, auf seiner mehrsprachigen Corona-Seite. In bisher zehn Videos beantworten Medizinerinnen und Mediziner in einer Minute Fragen zum Impfen, untertitelt in Englisch, Türkisch und Arabisch. Themen u.a.: Wurden Impfstoffe ausreichend getestet? Welche Impfreaktionen gibt es? Verändern mRNA-Impfstoffe die DNA? Wirkt sich Impfung auf Fruchtbarkeit aus? Gibt es Langzeitfolgen? Ich hatte Corona, sollte ich trotzdem geimpft werden?

 

INFORMATIONEN VON HANDBOOK GERMANY

Die Integrationsbeauftragte fördert die Informationsplattform Handbook Germany. Dort finden Sie täglich neue Videos und Texte zu aktuellen Informationen in 7 Sprachen (Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Farsi, Französisch, Paschto, Russisch).