Coronavirus

Coronavirus

Die Corona-​Hotline des Landes Niedersachsen zu Fragen rund um den Gesundheitsschutz erreichen Sie unter 0511 4505555 von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.

 
Wichtiger Hinweis für Patientinnen und Patienten beim Verdacht auf den neuartigen Coronavirus

 

Bitte machen Sie sich nicht direkt selbstständig auf den Weg in die Praxis/Testzentren, um sich "überprüfen" zu lassen. Folgendes Ablaufschema soll unbedingt eingehalten werden: Patienten melden sich bei begründetem Verdacht, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, telefonisch bei ihrem Hausarzt oder nach Sprechstundenschluss beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116117). Der Hausarzt oder der Bereitschaftsdienstarzt führt telefonisch eine Befragung des Patienten durch und beurteilt die Wahrscheinlichkeit einer Corona-​​Infektion. Falls der Patient getestet werden muss, organisiert der Arzt telefonisch einen Termin bei der zentralen Testeinrichtung für den Abstrich. Nach der Durchführung des Abstrichs in der zentralen Einrichtung sollte der Patient bis zum Eintreffen des Ergebnisses im häuslichen Umfeld bleiben. Der Hausarzt beziehungsweise Bereitschaftsdienstarzt unterrichtet den Patienten über das Testergebnis. Bei einer festgestellten Corona-​​Infektion legt der Arzt gemeinsam mit dem Patienten unter Beteiligung des zuständigen Gesundheitsamtes die weiteren Maßnahmen fest.

 

Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 nur in dringenden Fällen anrufen

 

Die KVN weist darauf hin, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Telefon des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Telefonnummer 116117 nicht für allgemeine Fragen zum Coronavirus zuständig sind. Diese Anrufe blockieren die Leitungen für Bürgerinnen und Bürger, die tatsächlich ärztliche Hilfe suchen.

 

Wann rufen Sie die 116117 an? Bei einer Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden und wenn die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Die KVN bittet die Bevölkerung deshalb dringend, vor dem Anruf der 116117 zu überlegen, ob eine ärztliche Behandlung unbedingt am Wochenende erfolgen muss oder vielleicht doch bis zur Öffnung der Praxen am kommenden Montag Zeit hat.

 

Bitte beachten Sie folgende Verhaltensregeln

 

  • Hände waschen: Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände.
  • Abstand halten: Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen.
  • Richtig husten und niesen: Drehen Sie sich, wenn Sie husten oder niesen müssen, von anderen Menschen weg und nutzen Sie ein Einmaltaschentuch, das Sie danach sofort entsorgen. Falls Sie kein Taschentuch griffbereit haben, halten Sie Ihre Armbeuge vor Mund und Nase, um andere zu schützen. Waschen sich nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen möglichst Ihre Hände.
  • Eine (z. B. selbstgenähte) Mund-Nasen-Bedeckung kann möglicherweise das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere Menschen verringern. Dies gilt insbesondere, wenn Personen an Symptomen wie Husten leiden, aber aufgrund der Übertragungsart der neuartigen Coronaviren möglicherweise auch für noch symptomfreie Erkrankte. Es handelt sich also um eine Maßnahme zum Fremdschutz. Bisher gibt es keine sicheren Beweise dafür, dass das Tragen einer solchen Mund-Nase-Bedeckung auch den Träger vor einer Infektion schützt. Wichtig ist, dass das Tragen einer solchen Bedeckung keinesfalls die o. g. Abstands- und Hygieneregeln ersetzen sollte. Es kann diese höchstens ergänzen. Aufgrund der weiterhin knappen Ressourcen sollte die Nutzung von medizinischen Schutzmasken (z. B. FFP2-Masken) weiterhin den entsprechenden beruflichen Gruppen vorbehalten bleiben. So kann z. B. einerseits ein Schutz von besonders gefährdeten Patientengruppen erreicht und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens erhalten werden.
  • Eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 (Coronavirus) kann notwendig werden, wenn bestimmte Konstellationen vorliegen.
  • Dies gilt z. B. für Personen, die akute Atemwegssymptome jeder Schwere haben und Kontakt zu einem bestätigten Coronavirusfall hatten. Darüber hinaus kann auch bei Menschen ohne Kontakt zu bestätigten Fällen eine Testung erforderlich sein, wenn sie Atemwegssymptomen jeder Schwere Gründe wären z. B., dass diese Personen im Gesundheitswesen arbeiten oder die zu Risikogruppen gehören. Hier muss jeweils die Gesamtsituation betrachtet werden.
  • Wenn die genannten Konstellationen vorliegen, sollten diese Personen zu Hause bleiben und ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren. Weitere Maßnahmen werden dann falls erforderlich durch diesen eingeleitet.
  • Sollte sich bei diesen Patienten der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus bestätigen, muss der Patient vom behandelnden Arzt an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Die Meldung - inklusive Name und Kontaktdaten der betroffenen Person - muss dem Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden vorliegen.