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KVN schließt Corona-Testzentren für Reiserückkehrer

Keine kostenfreien Coronatests mehr für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten

Asymptomatische Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten haben keinen Anspruch mehr auf kostenfreie Coronatests. Die Bundesregierung hat die Testverordnung zum 15. September angepasst. Die Corona-Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen für Reiserückkehrer wurden aufgrund der Neuregelungen des Bundesgesundheitsministeriums geschlossen.

Das Testzentrum am Flughafen Langenhagen bleibt noch bis zum 8. November 2020 geöffnet. Hier können sich nur noch Reiserückkehrer testen lassen, die aus einem Risikogebiet zurückkehren.

 

Weiterhin gilt, dass Flugreisende sich ohne Voranmeldung in Langenhagen  testen lassen können. Reisende, die auf anderem Wege nach Deutschland eingereist sind, benötigen eine Terminreservierung über die hier eingerichtete Anmeldefunktion. Klicken Sie dazu auf das Wählfeld „Testzentrum Langenhagen Flughafen“:

Die überarbeitete Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums zum Anspruch auf bestimmte Testungen sieht im Wesentlichen zwei Änderungen vor.

  • Asymptomatische Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten haben ab 15. September keinen Anspruch mehr auf eine kostenlose Testung zum Ausschluss des Coronavirus. Praxen dürfen für diesen Personenkreis keine Coronatests nach der Rechtsverordnung mehr anbieten, für Selbstzahler ist dies aber möglich.
  • Asymptomatische Reiserückkehrer aus Risikogebieten können nunmehr bis zu zehn Tage nach ihrer Anreise getestet werden, bisher galten 72 Stunden. Risikogebiete definiert das Robert-Koch-Institut. Praxen können diese Coronatests selbst vornehmen oder an eine Infektionspraxis überweisen.

Ab dem 1. Oktober 2020 können Coronatests für Rückkehrer aus Risikogebieten nur noch über den Hausarzt oder Infektionspraxen durchgeführt werden.

FAQ zu COVID-19-Erkrankungen/Verdachtsfällen

Wichtige Hinweise für Patientinnen und Patienten zum Coronavirus

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter 0511 120-6000 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Sonnabend von 10 bis 15 Uhr. Corona-Testergebnisse können über die Hotline nicht abgefragt werden.

 

Weitere offizielle Informationen des Landes Niedersachsen finden Sie unter https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

 

 

Bitte gehen Sie keinesfalls direkt zu Ihrem Hausarzt oder in ein Testzentrum!

Wenn Sie als Reiserückkehrer aus dem Ausland einen Corona-Test durchführen lassen möchten, können Sie sich entweder an einen niedergelassenen Arzt wenden oder hier selbst eine Terminvereinbarung für einen Test in einer zentralen Abstricheinrichtung vereinbaren. Bitte beachten Sie, dass der Anspruch auf einen kostenlosen Test nur innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise besteht.

 

Haben Sie den begründeten Verdacht, mit dem Coronavirus infiziert zu sein – also Krankheitssymptome - , melden Sie sich bitte telefonisch bei ihrem (Haus-)Arzt oder nach Sprechstundenschluss beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116117).

 

Der (Haus-)Arzt oder der Bereitschaftsdienstarzt wird dann telefonisch eine Befragung mit Ihnen durchführen und beurteilen, wie wahrscheinlich eine Corona-Infektion bei Ihnen ist.  Falls notwendig, führt die Praxis den Abstrich selbst durch oder vermittelt Sie an eine entsprechend ausgestattete Praxis.

 

Nach der Durchführung des Abstrichs sollten Sie bis zum Eintreffen des Ergebnisses im häuslichen Umfeld bleiben. Der (Haus-)Arzt oder der Bereitschaftsdienstarzt unterrichtet Sie über das Testergebnis. Sollten Sie tatsächlich mit Corona infiziert sein, legt der Arzt gemeinsam mit Ihnen unter Beteiligung des zuständigen Gesundheitsamtes die weiteren Maßnahmen fest.

 

Wenn Sie aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet einreisen, haben Sie innerhalb von 72 Stunden nach Einreise ebenfalls Anspruch auf einen kostenlosen Test. Außerhalb dieses Zeitraums müssen Sie sich wegen der Testung an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

 

Das gleiche gilt, wenn Sie eine vorsorgliche Testung wünschen oder benötigen, sei es als Wunsch eines Arbeitgebers, eines Hotels oder auch eines Pflegeheims.

 

Notfall-Hotline 116117

 

Rufen Sie den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 nur in dringenden Fällen an.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Telefon des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Telefonnummer 116117 sind nicht für allgemeine Fragen zum Coronavirus zuständig. Diese Anrufe blockieren die Leitungen für Bürgerinnen und Bürger, die in anderen Fällen ärztliche Hilfe suchen.

 

Wann rufen Sie die 116117 an? Bei einer Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden und wenn die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Wir bitten Sie dringend, vor dem Anruf der 116117 zu überlegen, ob eine ärztliche Behandlung unbedingt am Wochenende erfolgen muss oder ob sie vielleicht doch bis zur Öffnung der Praxen am kommenden Montag Zeit hat.

 

Infektionsschutz

 

Bitte beachten Sie die „AHA“-Verhaltensregeln

 

  • Abstand halten: Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen.
  • Hände waschen (Hygiene): Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände.
  • Schutzmasken (Atemschutz): Verwenden Sie beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und immer, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, Atemschutzmasken.

 

Allgemeine Hinweise

 

Richtig husten und niesen: Drehen Sie sich, wenn Sie husten oder niesen müssen, von anderen Menschen weg und nutzen Sie ein Einmaltaschentuch, das Sie danach sofort entsorgen. Falls Sie kein Taschentuch griffbereit haben, halten Sie Ihre Armbeuge vor Mund und Nase, um andere zu schützen. Waschen Sie sich nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen möglichst Ihre Hände.

 

Eine (z. B. selbstgenähte) Mund-Nasen-Bedeckung kann das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere Menschen verringern. Dies gilt insbesondere, wenn Personen an Symptomen wie Husten leiden, aber aufgrund der Übertragungsart der Coronaviren möglicherweise auch für noch symptomfreie Erkrankte. Es handelt sich also um eine Maßnahme zum Fremdschutz. Bisher gibt es keine sicheren Beweise dafür, dass das Tragen einer solchen Mund-​Nase-Bedeckung auch den Träger vor einer Infektion schützt. Wichtig ist, dass das Tragen einer solchen Bedeckung keinesfalls die o. g. Abstands-​ und Hygieneregeln ersetzen sollte. Es kann diese höchstens ergänzen.

 

Eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 (Coronavirus) kann notwendig werden, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

 

Dies gilt z. B., falls Sie akute Atemwegssymptome jeder Schwere haben und Kontakt zu einem bestätigten Coronavirusfall hatten. Darüber hinaus kann auch, wenn Sie keinen Kontakt zu Infizierten hatten, eine Testung erforderlich sein, etwa, wenn Sie im Gesundheitswesen arbeiten oder zu einer Risikogruppe gehören. Hier muss jeweils die Gesamtsituation betrachtet werden.

 

Wenn diese Umstände vorliegen, sollten Sie zu Hause bleiben und Ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren. Der wird dann, falls erforderlich, weitere Maßnahmen einleiten.

 

Sollte sich bei Ihnen der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus bestätigen, muss der behandelnde Arzt Ihren Fall an das zuständige Gesundheitsamt melden. Eine solche Meldung - inklusive Name und Kontaktdaten der betroffenen Person - muss dem Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden vorliegen.